Konzert Popkultur

27 Apr 2018 - 21:00
Freitag 27. April 2018 - 21:00
Konzert. Folk, Alternative
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Die britische Songwriterin Kate Stables hat mit ihrem Projekt This Is The Kit den Baukasten im Bandnamen. Darin zu finden: Folk, Folklore, Zahlenmystik und pastellfarbener Krautrock.

Im vierten Album Moonshine Freeze hören wir Geschichten und Denkansätze, die Ordnung ins Chaos des Lebens bringen. Kate Stables jongliert mit philosophischen Ideen, Alltäglichem, Folklore und Geometrie. Die Musikerin hat in den vergangenen zehn Jahren behutsam das Klangspektrum ihres Projekts This Is The Kit weiterentwickelt und zaghaft die Pforten für neue Einflüsse geöffnet. Stück für Stück baut sie ihre Songskizzen an der Gitarre sowie ihrem geliebten Banjo aus schlichten Versatzstücken auf, und Stück für Stück werden diese von einem Überbau aus Instrumental-Parts übermannt und verschluckt.
«This Is The Kit» ist keine Band im klassischen Sinn, eher ein Bandprojekt, ein musikalisches Abenteuer. Diesmal ist die Musikerin Rozi Plain mit dabei, die selbst schon mehrere Alben veröffentlicht hat, dazu Jamie Whitby-Coles und Neil Smith. Auch ein prominenter Freund des Projekts ist erneut beteiligt: Aaron Dressner von The National gibt beim aktuellen Album für den Titeltrack den Songpaten.
Eine wohlige Wärme im Körper breitet sich aus; Der Herzschlag verlangsamt sich, die Atemzüge werden tiefer – Stables schmeichelnde Stimme katapultiert in einen Zustand der Tiefenentspannung und sorgt sogleich dafür, dass sich die müden Synapsen neu verkapseln.

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26 Apr 2018 - 21:00
Donnerstag 26. April 2018 - 21:00
Konzert. Indie, Electro
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Durchscheinend, fragil, schichtend, zuweilen suchend und doch auf den Punkt und bestimmt.

Helmut nimmt sich Zeit, fügt Loop um Loop zusammen, kombiniert unaufgeregten Gesang mit rudimentären Beats, rhythmischem Schnipsen, Handclaps und zuweilen krautigen Gitarrenloops und zeigt, dass Umwege manchmal Abkürzungen sein können. Er konzentriert sich aufs Wesentliche, verweigert dabei aber rigoros die Scheuklappen. Er findet, dass man an Musik sowohl emotional als auch verkopft herantreten kann – und dass dies kein Widerspruch sein muss. Die loopbasierten Songs lassen viel Raum, um sich dann wieder zu verdichten, stellen stringenten und teilweise fordernden Beats flirrende Zerbrechlichkeit zur Seite und bringen auf den Punkt, was Helmuts Werdegang auszumachen scheint: Es ist Platz für alles – zu seiner Zeit. Man muss sich nicht festlegen.

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12 Apr 2018 - 21:00
Donnerstag 12. April 2018 - 21:00
Konzert. Latin, Bossa Nova, Jazz
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Der Frühling kann kommen! Etwas anderes können die leichtfüssig tänzelnden Silben und Worte über den treibenden, brasilianischen Rhythmen gar nicht verheissen.

REA SOM tauft ihre Platte «Arte Calma» und bringt uns die unbeschwerte Leichtigkeit nach Luzern und bejaht mit Hand und Herz das Leben und den dazugehörigen Pluralismus. Wo Leben ist, gibt es aber auch Sehnsucht, Schmerz und Saudade – ein Gefühl, das nur die portugiesische Sprache zum Ausdruck bringen kann und frei übersetzt mit Nostalgie in Verbindung gebracht werden kann. Es umschreibt das Gefühl, etwas verloren zu haben, verbunden mit dem Wissen, dass diese Sehnsucht niemals gestillt werden kann. Schlussendlich geht es aber immer um Temperament und Leidenschaft. Die Leise Kunst («Arte Calma») küsst die Natur aus dem Winterschlaf und ist bereit für den lautstarken Durchbruch!

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07 Apr 2018 - 21:00
Samstag 7. April 2018 - 21:00
Konzert. Indie, Pop, Psychedelic Rock
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Indie, Pop und Sixties Psychedelic Rock aus Belgien schallt bei uns im April durch den Keller.
Bed Rugs aus Antwerpen besteht aus den Mitgliedern Yannick Aerts, Stijn Boels, Arne Omloop und Noah Melis.
Ihre Musik ist der erste Beweis dafür, wie man es schafft, gute Pop-Songs mit crunchigen und psychedelischen Gitarren-Riffs zu unterlegen und etwas Einzigartiges zu erschaffen.
2016 nahm sich die Band eine Auszeit vom Touren, um an neuem Material zu arbeiten. Schlafzimmer-Aufnahmen sowie fein-gezimmerte Hirngespinnste nahmen Bed Rugs dann im Athener Pixel Studio auf. Mit Athener Luft in den Lungen wurden die Demos poliert, gezuckert und mit einer mit vielen Gewürztexturen versetzt. Bed Rugs kehrten nach Antwerpen zurück – mit einem Doppel-Album im Gepäck, 26 Tracks drauf sowie vielen verspielten Überraschungen. Diesen Frühling kehren sie Schlafzimmern, Proberäumen und Aufnahmestudios endgültig den Rücken und begeben sich auf die Bühnen Europas.

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28 Apr 2018 - 20:00
Samstag 28. April 2018 - 20:00
Konzert. Funk, Soul, Rock
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Die Luzerner Band Morning Transfer steht für eingängige Harmonien, knackige Grooves und viel Spielfreude.
Funk, Soul und Rock sind die Haupteinflussgebiete der Band.
Wenn auf der Bühne die Lichter angehen, ist die Band da. Dynamisch, energiegeladen und voller Leidenschaft. Der Motor der Band sind satte Beats und gute Grooves.
Morning Transfer definiert sich vorwiegend über Eigenkompositionen. Diese kommen teils harmonisch tiefgründig und teils abwechslungsreich und gut durchblutet daher.
Geprägt wird die Musik durch die spannende, ausdrucksvolle Stimme der Sängerin und ihre erfrischende Art. Einige Songs sind auch bereits von verschiedenen Radiostationen gespielt worden.

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27 Apr 2018 - 20:00
Freitag 27. April 2018 - 20:00
Konzert. Im Rahmen von Honky Tonk Festival 2018
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Potzblitz! Bekanntlicherweiße können die Schwaben alles außer Hochdeutsch. Das aktuelle Album von Johnny Trouble aus Dettingen unter Teck zeigt, daß Schwaben sogar Country können. Der vielleicht letzte Cowboy aus dem Randgebiet der schwäbischen Alb beweißt auf ” That’s Love” als Songschreiber und Musiker ein bemerkenswertes Gespür für rockabillylastigen Countrysound. Kleine Geschichten über Einsamkeit, böse Frauen und Herzschmerz werden hier mit klassischer Instrumentierung (Rhythmus- und Leadgitarre, Kontrabass, Schlagzeug) und einer kräftigen Prise knorrigen Humors serviert. Mr. Troubles Vorliebe für Johnny Cash ist offensichtlich und doch gelingt es ihm, seinen Songs Eigenständigkeit zu verleihen.

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20 Apr 2018 - 20:30
Freitag 20. April 2018 - 20:30
Konzert. Funk, Soul, Folk
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Die Band platziert sich stilistisch irgendwo zwischen New Orleans Street Bands und Funk und Soul Bands der 70er. Da aber schon rein von der Besetzung her eine sehr eigene Klangfarbe entsteht und weil den Kompositionen stilmässig keine Grenzen gesetzt werden, kann von Folk, über Balkan bis hin zu klassischen Akkordverbindungen alles vorkommen. Das Ganze wird zusammengehalten durch eine eingespielte Band und das wichtigste Element in der Musik der «Pocket Rockets»... den -GROOVE-.

Die Stücke sind hauptsächlich Eigenkompositionen aus der Feder von Bandleader Simon Ruckli. Es
sind aber immer auch Arrangements und Kompositionen von anderen Bandmitgliedern im Programm enthalten.
Einen guten Überblick über das musikalische Tun der «Pocket Rockets» finden Sie unter:

www.pocket-rockets.ch/musik

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14 Apr 2018 - 20:00
Samstag 14. April 2018 - 20:00
Konzert. Jazz, Blues
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REAL ROCK’N’ROLL, FOR REAL PEOPLE!

Die auf Vinyl veröffentlichte Musik der Dear Misses mag gleichsam etwas aus der Zeit gefallen sein. In den feuchten Kellern der Kleinstadt 5 sind Songs entstanden, die den analogen Geist von Magnettonbändern, Oxidation und Unordnung atmen. Der handgestrickte Sound der 50er und 60er Jahre besteht dank dieser behutsamen Wiederbelebung fort und erstreitet sich dadurch das Recht auf Nichtvergessen. Genau wie eine unvermählte Mamsell.
So wie die Meister der Jazz- und Blues-Formationen ihre Krawatten unter den heissen Bühnenscheinwerfern keinen Millimeter lockerten, so unverrückbar verfolgt Dear Misses auf diesem Tonträger ihre Idee von Musik.
Alles eine Frage der Haltung.

Yours Sincerely,
Dear Misses

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12 Apr 2018 - 20:30
Donnerstag 12. April 2018 - 20:30
Konzert. Elektro, Pop
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Ab Frühling 2018 präsentiert die Band Bernard groovig frischen Elektro-Pop: Break Beat trifft auf Vocoder-Effekte trifft auf Synthie-Klänge trifft auf treibende Bässe. Grosse Soundwände, magisch schwebender Gesang und satte Beats werden von der fünfköpfigen Band in einer ehrlich mitreissende Show auf die Bühne gebracht.

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07 Apr 2018 - 20:30
Samstag 7. April 2018 - 20:30
Konzert. Rock, Alternative
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AKE sind zurück. Über zehn Jahre nach ihrer letzten Platte veröffentlicht die Band 2018 “HARBOR OF WASTE“, ihr drittes Album. Mit “YOU ARE SAFE“ (2004) und “TREMOR“ (2007) gehörten WAKEin den Nullerjahren –wie Pressestimmen und Live-History zeigen –zu den spannendsten Rockbands der Schweiz. 2009 bedeutete dann aber jäh das vorläufige Ende der Band. Solo und in neuen Bandprojekten ging es weiter. Mit einem Comeback war nicht unbedingt zu rechnen. Revivals liegen zwar im Trend, sich aber bloss halbwegs zusammenzuraufen, war für WAKE nie ein Plan, da hätte man dem US-Label damals genauso gut nachgeben und ein paar flotte Mundart-Songs liefern können. WAKE aber ticken analog, im Sound, und viel mehr noch in ihren Beziehungen. Zur Rückkehr trug darum auch der grosse Wunsch des langjährigen Roadies nach einem Auftritt der Band an seiner Hochzeit bei, den keiner ausschlagen wollte. Während den Proben fühlten sich erst die alten Songs und dann auch die alten Freunde wieder vertraut an. HARBOR OF WASTEist darum nicht zuletzt ein Heimkommen. Das macht auch der Sound der neuen Platte klar, der stärker als zuletzt den Grunge der Ursprungstage atmet und damit die Sehnsucht in den Songs umso authentischer und dringlicher scheinen lässt. Der eigenen Kerbe im Alternative Rock verleiht dies ein paar zusätzliche Späne an Tiefe, was auf dem neusten Release die Stampfer noch wuchtiger grollen und die leisen Töne noch klarer klingen lässt. Das hört sich nahe an wie nie, trägt die grossen Melodien von HARBOR OF WASTE hoch hinaus und lässt einen mal die Faust recken, mal die Person neben sich umarmen. Wer WAKE kennt, weiss, dass das den Jungs nur recht ist so. Eine Fracht zu löschen, bleibt dann aber doch. Denn der Takt ist schnell heute, nicht alles kommt an, vieles überladen, bleibt liegen, mufft vor sich hin, bis man drüber stolpert, gerade dann, wenn man wieder mal Luft holt. Was dann bleibt? Freundschaft, Zusammengehörigkeit und durchaus auch ordentlich Wut.

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