Lesung

07 Nov 2018 - 19:45
Mittwoch 7. November 2018 - 19:45
«Gredi üüfe». Lesung. Gedichte in Urner Mundart. Musik: Peter Gisler
Beschreibung: 

Gedichte in Urner Mundart
Auf «zittrigi fäkke» (bildfluss-Verlag 2015), dem ersten in Obwaldner Mundart verfasste Gedichtband des Schauspielers und Dichters Hanspeter Müller-Drossaart, folgt das Urner Pendant «gredi üüfe. Gedichte in Urner Mundart» (bildfluss-Verlag 2018). Und damit schenkt uns Hanspeter Müller-Drossaart nichts Minderes als ein neues lyrisches Urner Alphabet: Eines, das biographisch grundierte Kindheitserinnerungen, schrullige Menschenporträts, kleine luftige Szenerien sowie Wort- und Klangspielereien aus dem Urner Mundartarchiv vereint. Doch Vorsicht: durch dieses Alphabet zetert zuweilen der Fön, derweil auch die Reuss keine heimatliche Geborgenheit verheisst! 
 
«Hanspeter Müller-Drossaart ist heute eine der markantesten Stimmen unter den Mundartlyrikern der Schweiz. Man liest ihn mit hohem Vergnügen und stellt auf einmal fest, dass man über ein paar Zeilen in ein langes Nachdenken geraten ist. Sein unbändiger Witz ist die Kehrseite einer schwermütigen Weisheit.» Peter von Matt im Begleitwort von «gredi üüfe».
 
Kontrabass: Peter Gisler

Veranstalter: 
lit.z Literaturhaus Zentralschweiz
Kategorie: 
Nur online: 
Nein
Eintrittspreis: 
CHF 25 / ermässigt CHF 20
18 Nov 2018 - 19:00
Sonntag 18. November 2018 - 19:00
«Schwirrflug». Sofalesung. Moderation: Simon Deckert
Beschreibung: 

Sofalesung und Gespräch
Ruth und Markus reisen 1984 als Brigadisten nach Nicaragua. Überzeugt von den Idealen der Revolution, setzt sich das Paar unermüdlich für ein neues Nicaragua und soziale Gerechtigkeit ein. Erst dreissig Jahre später erfahren die Töchter Alma und Judith vom Einsatz ihrer Eltern. Als Touristinnen begeben sie sich auf Spurensuche nach Nicaragua.
Regula Portillo verwebt geschickt die beiden Erzählebenen und schildert in ihrem Roman packend, welche Konflikte Ruth und Markus durchstehen müssen beim Versuch, ihre Ideale Realität werden zu lassen. Während die drängenden Fragen, mit denen sich Alma und Judith Jahre später konfrontiert sehen, nach einer neuen Auseinandersetzung mit ihren Eltern verlangen.
 
Regula Portillo, 1979 geboren, lebt mit ihrer Familie in Bern und arbeitet als freie Texterin. Portillo studierte Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Fribourg und Buch- und Medienpraxis an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie verbrachte mehrere Jahre in Norwegen, Nicaragua, Mexiko und Deutschland. «Schwirrflug» (edition bücherlese 2018) ist ihr erster Roman, die Arbeit daran wurde mit einem Double-Mentorat des Migros-Kulturprozents 2015/2016 gefördert.
 
sofalesungen.ch ist eine Initiative des Förderfonds Engagement Migros in Kooperation mit verschiedenen Schweizer Literaturhäusern und Literaturveranstaltern.
 
Moderation: Simon Deckert
Zu Gast bei: Bernadette & Tide, Tottikonstrasse 55, 6370 Stans
Eintritt: CHF 12 / ermässigt CHF 8
Foto: © Remo Zehnder

Veranstalter: 
lit.z Literaturhaus Zentralschweiz & sofalesungen.ch
Kategorie: 
Nur online: 
Nein
Eintrittspreis: 
CHF 12 / ermässigt CHF 8
08 Nov 2018 - 19:30
Donnerstag 8. November 2018 - 19:30
«Inernat». Lesung & Gespräch. Moderation: Ulrich Schmid. Deutsche Passagen: Oliver Lau
Beschreibung: 

Lesung und Gespräch
In Bildern von enormer Eindringlichkeit schildert Serhij Zhadan in seinem Roman «Internat» (Suhrkamp 2018), wie durch den Krieg im Donbass sich die vertraute Umgebung in ein unheimliches Territorium verwandelt.
Ein junger Lehrer will seinen 13-jährigen Neffen aus dem Internat am anderen Ende der Stadt nach Hause holen. Die Schule ist unter Beschuss geraten und bietet keine Sicherheit mehr. Durch den Ort zu kommen, in dem das zivile Leben zusammengebrochen ist, dauert einen ganzen Tag. Die beiden geraten in die unmittelbare Nähe der Kampfhandlungen, ohne mehr sehen zu können als den milchigen Nebel, in dem gelbe Feuer blitzen. Die Rückkehr wird zur Prüfung durch eine apokalyptische urbane Landschaft.
»Internat verbindet auf brillante Weise Kriegsreportage und politische Essayistik.«
Felix Stephan, Süddeutsche Zeitung
Serhij Zhadan, 1974 in der Ostukraine geboren, studierte Germanistik, promovierte über den ukrainischen Futurismus und gehört seit 1991 zu den prägenden Figuren der jungen Szene in Charkiw. Für «Die Erfindung des Jazz im Donbass» wurde er mit dem Jan-Michalski-Literaturpreis und mit dem Brücke-Berlin-Preis 2014 ausgezeichnet (zusammen mit Juri Durkot und Sabine Stöhr). Die BBC kürte das Werk zum »Buch des Jahrzehnts«. Zhadan lebt in Charkiw.
Moderation: Ulrich Schmid, Professor für Kultur und Geschichte Russlands an der Universität St. Gallen
Sprecher: Die deutschen Passagen liest Oliver Lau, Schauspieler Luzern
In Kooperation mit dem Neubad Luzern und der Hirschmatt Buchhandlung Luzern
Eintritt: CHF 25 / ermässigt CHF 20 (Studenten, AHV, Kulturlegi)
Vorverkauf: ausschliesslich über Neubad Luzern

Veranstalter: 
lit.z Literaturhaus Zentralschweiz & Neubad Luzern
Kategorie: 
Nur online: 
Nein
Eintrittspreis: 
CHF25 / ermässigt CHF 20
27 Nov 2018 - 16:00
Dienstag 27. November 2018 - 16:00
Lesung
Beschreibung: 

Teilnehmer*innen von „Miteinander lesen – Shared Reading“ lassen sich durch literarische Sprache leiten und machen eine Erfahrung, die wohltut und hilft, sich selbst und andere klarer zu sehen. Ein/e ausgebildete/r Moderator/in sucht die Literatur aus und ermöglicht Austausch und Begegnung. (Dauer: 90 Minuten; keine Anmeldung erforderlich)

Veranstalter: 
Stadtbibliothek Luzern
Kategorie: 
Adresse/Ort (wenn oben nicht auffindbar): 
Bourbaki Panorama, 1. OG (Löwenplatz 10)
Nur online: 
Nein
Eintrittspreis: 
Gratis
20 Nov 2018 - 16:00
Dienstag 20. November 2018 - 16:00
Lesung
Beschreibung: 

Teilnehmer*innen von „Miteinander lesen – Shared Reading“ lassen sich durch literarische Sprache leiten und machen eine Erfahrung, die wohltut und hilft, sich selbst und andere klarer zu sehen. Ein/e ausgebildete/r Moderator/in sucht die Literatur aus und ermöglicht Austausch und Begegnung. (Dauer: 90 Minuten; keine Anmeldung erforderlich)

Veranstalter: 
Stadtbibliothek Luzern
Kategorie: 
Nur online: 
Nein
Eintrittspreis: 
Gratis
20 Okt 2018 - 17:00
Samstag 20. Oktober 2018 - 17:00
«Mein stiller See». Lesung
Beschreibung: 

Texte und Bilder des Sempachersees aus den zwanziger Jahren

Kategorie: 
Nur online: 
Nein
18 Nov 2018 - 14:00
Sonntag 18. November 2018 - 14:00
«Ein Hund, der sein Echo anbellt. Meist so der Mensch». Literarische Nummernrevue
Beschreibung: 

Literarische Nummernrevue von Jean Paul bis Gernhardt, mit Bernhard Echte, Autor, Verleger und Mitglied des Recherche-Teams sowie Julia Knapp, Performerin. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Mit Gästen in der Ausstellung Komödie des Daseins".

Es wird frivol zu- und hergehen in den Räumen des Kunsthauses Zug. Vielleicht nur ein bisschen derb. Womöglich ausgelassen oder verkorkst. Mitunter tief traurig. Die Ausstellung lehnt sich an den Philosophen Friedrich Nietzsche an, der das ungeheuerliche Leben als Komödie des Daseins beschreibt. Freie Geister müssten lachen können, auch über sich selbst. Spätestens der tragische Anschlag auf die Redaktionsräume des Pariser Satiremagazins Charlie Hebdo hat die alte Frage nach Humor in freiheitlichen Demokratien neu aufkochen lassen.

Das Kunsthaus Zug schickt seine Besucher in Siebenmeilenstiefeln durch die Kunstgeschichte des Humors. Seit 2011 recherchiert eine Arbeitsgruppe aus dem Haus mit Studenten und Wissenschaftlern die Beziehungen von Kunst und Humor und geht dabei zurück bis zu den Griechen. Literatur, Musik und Philosophie sind einbezogen, Theater, Varieté und Kino. Die Reise führt zum Lachen in der Kirche, zum Strassentheater und an die Fastnacht. Geschlechterbeziehungen und gesellschaftliche Unterdrückung, Auseinandersetzung mit dem Körper und mit dem Tod sind Konstanten. Klar ist: Die Betrachter sollen lachen. Ein vermeintliches Tabu im Museum wird gebrochen. Fragt sich, wer worüber lacht? Die Ausstellung gerät zum Experiment über das Besucherverhalten im Museum und zur Selbstkritik an seiner Autorität.

Über 300 Arbeiten versammelt die Komödie des Daseins – Leihgaben aus der Schweiz und aus Europa und Werke der eigenen Sammlung. Es ist eine Versuchsanordnung mit Vasen, Flugblättern, Zeichnungen, Zeitschriften, Gemälden, Skulpturen, Fotografien und Videos. Situationskomik und existenzieller Schrecken stehen dicht an dicht - auch in der Kunst. Mit Werken von Callot, Goya, Daumier, Ensor, Klee, Man Ray, Duchamp, Heartfield, Picasso, Oppenheim, Signer, Ai Weiwei u.v.a.

Eintrittspreis: CHF 18.00 / 15.00
Mehrfacheintritt: CHF 30.00
(Die Veranstaltung ist im Eintrittspreis inbegriffen)

 

Veranstalter: 
Kunsthaus Zug
Kategorie: 
Nur online: 
Nein
04 Nov 2018 - 14:00
Sonntag 4. November 2018 - 14:00
Literarische Wanderung
Beschreibung: 

"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit." (Karl Valentin) - Eine literarische Wanderung durch die Ausstellung "Komödie des Daseins" mit Helmut Vogel, Schauspieler.

Es wird frivol zu- und hergehen in den Räumen des Kunsthauses Zug. Vielleicht nur ein bisschen derb. Womöglich ausgelassen oder verkorkst. Mitunter tief traurig. Die Ausstellung lehnt sich an den Philosophen Friedrich Nietzsche an, der das ungeheuerliche Leben als Komödie des Daseins beschreibt. Freie Geister müssten lachen können, auch über sich selbst. Spätestens der tragische Anschlag auf die Redaktionsräume des Pariser Satiremagazins Charlie Hebdo hat die alte Frage nach Humor in freiheitlichen Demokratien neu aufkochen lassen.

Das Kunsthaus Zug schickt seine Besucher in Siebenmeilenstiefeln durch die Kunstgeschichte des Humors. Seit 2011 recherchiert eine Arbeitsgruppe aus dem Haus mit Studenten und Wissenschaftlern die Beziehungen von Kunst und Humor und geht dabei zurück bis zu den Griechen. Literatur, Musik und Philosophie sind einbezogen, Theater, Varieté und Kino. Die Reise führt zum Lachen in der Kirche, zum Strassentheater und an die Fastnacht. Geschlechterbeziehungen und gesellschaftliche Unterdrückung, Auseinandersetzung mit dem Körper und mit dem Tod sind Konstanten. Klar ist: Die Betrachter sollen lachen. Ein vermeintliches Tabu im Museum wird gebrochen. Fragt sich, wer worüber lacht? Die Ausstellung gerät zum Experiment über das Besucherverhalten im Museum und zur Selbstkritik an seiner Autorität.

Über 300 Arbeiten versammelt die Komödie des Daseins – Leihgaben aus der Schweiz und aus Europa und Werke der eigenen Sammlung. Es ist eine Versuchsanordnung mit Vasen, Flugblättern, Zeichnungen, Zeitschriften, Gemälden, Skulpturen, Fotografien und Videos. Situationskomik und existenzieller Schrecken stehen dicht an dicht - auch in der Kunst. Mit Werken von Callot, Goya, Daumier, Ensor, Klee, Man Ray, Duchamp, Heartfield, Picasso, Oppenheim, Signer, Ai Weiwei u.v.a.

Eintrittspreis: CHF 18.00 / 15.00
Mehrfacheintritt: CHF 30.00
(Die Veranstaltung ist im Eintrittspreis inbegriffen)

 

Veranstalter: 
Kunsthaus Zug
Kategorie: 
Nur online: 
Nein
31 Okt 2017 - 18:15
Dienstag 31. Oktober 2017 - 18:15
Krimilesung & Kulinarik
Kategorie: 
Nur online: 
Nein
31 Okt 2018 - 09:30
Mittwoch 31. Oktober 2018 - 09:30
Kinderlesung. Ab 1 Jahr
Beschreibung: 

Das Geschichtenerlebnis für Kinder von 1 - 3 Jahren und ihre Eltern.
Speziell für die Kleinsten erzählt das Buchstart-Team kurze Geschichetn, illlustriert mit Fingerversen, Gedichten und Liedern – zum Nachspielen zu Hause. Dazu wartet eine grosse Auswahl an Bilderbüchern darauf, ent-deckt und ausgeliehen zu werden. Diese Veranstaltung ist kostenlos.
Die Anmeldungen (erforderlich) nimmt die Stadtbibliothek Luzern direkt an der Ausleihe (SB Bourbaki 1. OG) entgegen sowie per Telefon (041 417 07 07) und vorab auch per E-Mail unter: info@bvl.ch
Anmelden kann man sich für die Neubad-Buchstarts jeweils ab dem 1. des Vormonats. Infos unter www.blv.ch.
In Kooperation mit der Stadtbibliothek Luzern.

Kategorie: 
Nur online: 
Nein