Lesung

24 Mä 2018 - 18:30
Samstag 24. März 2018 - 18:30
«Literaturabend». Lesungen. Mit Angelika Overath, Arno Camenisch, Julia Weber, Anuschka Roshani, Tim Krohn
Beschreibung: 

Liebe Freunde des guten Buches und der Literatur!
 
2018 ist ein Jahr der Kooperationen für uns. Die erste Zusammenarbeit begann lange vor dem Literaturfest mit einem Wettbewerb. Studierende der Fachrichtung Illustration der Hochschule Luzern Design & Kunst gestalteten ein Werbeplakat für den Buchmarkt. Die Resultate sind phantastisch! Überzeugen Sie sich selbst davon: Sie finden das Siegerplakat von Melanie Grauer ebenso wie die 15 anderen Wettbewerbsarbeiten am Buchmarkt in der Kornschütte.
 
Unsere weiteren Kooperationen: Am Mittwoch, 21. März, am Tag gegen Rassismus, finden Sie und Ihre Kinder den senegalesischen Autor und Kabarettist Ibo auf dem Kulturhof Hinter Musegg (mehr dazu hier). Am Donnerstag, 22. März, treffen Sie Autoren und Buchmenschen in der Stadtbibliothek, die im Stil des Literaturclubs über Neuerscheinungen aus unabhängigen Verlagen diskutieren.
 
Zwei wichtige Informationen lege ich Ihnen ans Herz: Die Lesungen von Zentralschweizer Autorinnen und Autoren finden 2018 nicht am Donnerstagabend statt, sondern am Samstag zwischen 13 und 16 Uhr auf unserem «literarischen Sofa» in der Kornschütte.
 
UND: Das Neubad ist an die Weltwassertage und molto cantabile vergeben – kommen Sie also für die Leseabende in den Maskenliebhabersaal im Süesswinkel 7, nur ein paar Schritte von der Kornschütte entfernt.
 
Wir freuen uns auf Sie!
Leslie Schnyder und der Vorstand vom Literaturfest Luzern

Veranstalter: 
Verein Luzerner Literaturfest
Kategorie: 
Nur online: 
Nein
23 Mä 2018 - 19:00
Freitag 23. März 2018 - 19:00
«Krimiabend». Lesungen & Musik. Mit Ricardo Regidor, Peter Höner, Zoe Beck, Christian von Ditfurth, Kaspar Wolfensberger
Beschreibung: 

Liebe Freunde des guten Buches und der Literatur!
 
2018 ist ein Jahr der Kooperationen für uns. Die erste Zusammenarbeit begann lange vor dem Literaturfest mit einem Wettbewerb. Studierende der Fachrichtung Illustration der Hochschule Luzern Design & Kunst gestalteten ein Werbeplakat für den Buchmarkt. Die Resultate sind phantastisch! Überzeugen Sie sich selbst davon: Sie finden das Siegerplakat von Melanie Grauer ebenso wie die 15 anderen Wettbewerbsarbeiten am Buchmarkt in der Kornschütte.
 
Unsere weiteren Kooperationen: Am Mittwoch, 21. März, am Tag gegen Rassismus, finden Sie und Ihre Kinder den senegalesischen Autor und Kabarettist Ibo auf dem Kulturhof Hinter Musegg (mehr dazu hier). Am Donnerstag, 22. März, treffen Sie Autoren und Buchmenschen in der Stadtbibliothek, die im Stil des Literaturclubs über Neuerscheinungen aus unabhängigen Verlagen diskutieren.
 
Zwei wichtige Informationen lege ich Ihnen ans Herz: Die Lesungen von Zentralschweizer Autorinnen und Autoren finden 2018 nicht am Donnerstagabend statt, sondern am Samstag zwischen 13 und 16 Uhr auf unserem «literarischen Sofa» in der Kornschütte.
 
UND: Das Neubad ist an die Weltwassertage und molto cantabile vergeben – kommen Sie also für die Leseabende in den Maskenliebhabersaal im Süesswinkel 7, nur ein paar Schritte von der Kornschütte entfernt.
 
Wir freuen uns auf Sie!
Leslie Schnyder und der Vorstand vom Literaturfest Luzern

Veranstalter: 
Verein Luzerner Literaturfest
Kategorie: 
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Nein
23 Mä 2018 - 17:00
Freitag 23. März 2018 - 17:00
Eröffnungsfeier. Mit Andras Özvegy, Leslie Schnyder. Musik: Tutti al mare
Beschreibung: 

Liebe Freunde des guten Buches und der Literatur!
 
2018 ist ein Jahr der Kooperationen für uns. Die erste Zusammenarbeit begann lange vor dem Literaturfest mit einem Wettbewerb. Studierende der Fachrichtung Illustration der Hochschule Luzern Design & Kunst gestalteten ein Werbeplakat für den Buchmarkt. Die Resultate sind phantastisch! Überzeugen Sie sich selbst davon: Sie finden das Siegerplakat von Melanie Grauer ebenso wie die 15 anderen Wettbewerbsarbeiten am Buchmarkt in der Kornschütte.
 
Unsere weiteren Kooperationen: Am Mittwoch, 21. März, am Tag gegen Rassismus, finden Sie und Ihre Kinder den senegalesischen Autor und Kabarettist Ibo auf dem Kulturhof Hinter Musegg (mehr dazu hier). Am Donnerstag, 22. März, treffen Sie Autoren und Buchmenschen in der Stadtbibliothek, die im Stil des Literaturclubs über Neuerscheinungen aus unabhängigen Verlagen diskutieren.
 
Zwei wichtige Informationen lege ich Ihnen ans Herz: Die Lesungen von Zentralschweizer Autorinnen und Autoren finden 2018 nicht am Donnerstagabend statt, sondern am Samstag zwischen 13 und 16 Uhr auf unserem «literarischen Sofa» in der Kornschütte.
 
UND: Das Neubad ist an die Weltwassertage und molto cantabile vergeben – kommen Sie also für die Leseabende in den Maskenliebhabersaal im Süesswinkel 7, nur ein paar Schritte von der Kornschütte entfernt.
 
Wir freuen uns auf Sie!
Leslie Schnyder und der Vorstand vom Literaturfest Luzern

Veranstalter: 
Verein Luzerner Literaturfest
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22 Mä 2018 - 19:15
Donnerstag 22. März 2018 - 19:15
Salon Swips. Bücher im Gespräch. Mit Annemarie Regez, Samuel Moser, Daniel Rothenbühler, Ina Brückel
Beschreibung: 

Liebe Freunde des guten Buches und der Literatur!
 
2018 ist ein Jahr der Kooperationen für uns. Die erste Zusammenarbeit begann lange vor dem Literaturfest mit einem Wettbewerb. Studierende der Fachrichtung Illustration der Hochschule Luzern Design & Kunst gestalteten ein Werbeplakat für den Buchmarkt. Die Resultate sind phantastisch! Überzeugen Sie sich selbst davon: Sie finden das Siegerplakat von Melanie Grauer ebenso wie die 15 anderen Wettbewerbsarbeiten am Buchmarkt in der Kornschütte.
 
Unsere weiteren Kooperationen: Am Mittwoch, 21. März, am Tag gegen Rassismus, finden Sie und Ihre Kinder den senegalesischen Autor und Kabarettist Ibo auf dem Kulturhof Hinter Musegg (mehr dazu hier). Am Donnerstag, 22. März, treffen Sie Autoren und Buchmenschen in der Stadtbibliothek, die im Stil des Literaturclubs über Neuerscheinungen aus unabhängigen Verlagen diskutieren.
 
Zwei wichtige Informationen lege ich Ihnen ans Herz: Die Lesungen von Zentralschweizer Autorinnen und Autoren finden 2018 nicht am Donnerstagabend statt, sondern am Samstag zwischen 13 und 16 Uhr auf unserem «literarischen Sofa» in der Kornschütte.
 
UND: Das Neubad ist an die Weltwassertage und molto cantabile vergeben – kommen Sie also für die Leseabende in den Maskenliebhabersaal im Süesswinkel 7, nur ein paar Schritte von der Kornschütte entfernt.
 
Wir freuen uns auf Sie!
Leslie Schnyder und der Vorstand vom Literaturfest Luzern

Veranstalter: 
Verein Luzerner Literaturfest
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28 Mä 2018 - 19:45
Mittwoch 28. März 2018 - 19:45
Szenische Lesung. Mit Otto Huber, Hans Hassler, Monika Müller u. a. Regie: Louis Naef
Beschreibung: 

Im Verlauf der Recherche und dem Versuch, für dieses sowohl biographisch spannende wie auch sozial und politisch brisante Werk die entsprechenden Grundlagen zu schaffen, hat sich die Projektgruppe auf eine dem Theater nahe Form verständigt.
 
Eine szenische Lesung, welche die Verdingproblematik ganz aus dem persönlichen Erlebnis entwickelt und die je besonderen Ebenen der Beteiligten (Wort/Spiel/Musik/Bild) künstlerisch zusammenführt:
 
- das durch das Buch vorgegebene (Vor-)Lesen, das durch den Schauspieler Otto Huber immer auch zur szenischen und emotional bedingten körperlichen Darstellungskunst mutiert;
- die Musik, durch die Hans Hassler mit seinem Akkordeon nicht nur Stimmungen und Lieder (zusammen mit «s’Meiers Meitschi») interpretiert, sondern dabei auch die «innere Stimme» des erzählenden Verdingbuben zum Vorschein bringt;
- die Skizzen, Zeichnungen und projizierten Bilder, die von der bildenden Künstlerin Monika Müller im Verlauf des Probenprozesses gestaltet und in eine Art Topographie dokumentarischer wie historischer Hintergründe ins Heute übertragen wurden.
 
Der Erzählraum ist aber nicht irgendeine Bühne, sondern immer wieder ein anderer Ort, zu dem es uns hinzieht, weil er historische und assoziative Verbindungen zur Geschichte des Verdingbuben und dem heutigen Publikum räumlich zu verstärken sucht. Das Gasthaus einer seiner Töchter, «Die Kneipe» im Bruchquartier Luzern, oder ein früheres Knechte-Asyl in Hermolingen. Oder das Armenasyl im heutigen Agrarmuseum Burgrain. Und sogar das Literaturhaus der Zentralschweiz, weil wir finden, dass dieses kleine Büchlein des Verdingbuben Franz Meier zwar einen dokumentarisch-historischen Wert hat, aber auch authentische Literatur ist. Denn Franz Meier als Erzähler schreit auch mal seine Wut in die Welt hinaus, aber er findet immer auch wieder leisere, ja poetische Töne. Oder er stimmt ein altes Volkslied an. Die aktuelle Topographie der Unbehausten von heute vermischt sich so mit den historischen Themen von Fremdplatzierung, Gewalterfahrung, Stigmatisierung, Flucht und Traumatisierung.

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14 Mä 2018 - 20:15
Mittwoch 14. März 2018 - 20:15
Szenische Lesung. Mit Otto Huber, Hans Hassler, Monika Müller u. a. Regie: Louis Naef
Beschreibung: 

Im Verlauf der Recherche und dem Versuch, für dieses sowohl biographisch spannende wie auch sozial und politisch brisante Werk die entsprechenden Grundlagen zu schaffen, hat sich die Projektgruppe auf eine dem Theater nahe Form verständigt.
 
Eine szenische Lesung, welche die Verdingproblematik ganz aus dem persönlichen Erlebnis entwickelt und die je besonderen Ebenen der Beteiligten (Wort/Spiel/Musik/Bild) künstlerisch zusammenführt:
 
- das durch das Buch vorgegebene (Vor-)Lesen, das durch den Schauspieler Otto Huber immer auch zur szenischen und emotional bedingten körperlichen Darstellungskunst mutiert;
- die Musik, durch die Hans Hassler mit seinem Akkordeon nicht nur Stimmungen und Lieder (zusammen mit «s’Meiers Meitschi») interpretiert, sondern dabei auch die «innere Stimme» des erzählenden Verdingbuben zum Vorschein bringt;
- die Skizzen, Zeichnungen und projizierten Bilder, die von der bildenden Künstlerin Monika Müller im Verlauf des Probenprozesses gestaltet und in eine Art Topographie dokumentarischer wie historischer Hintergründe ins Heute übertragen wurden.
 
Der Erzählraum ist aber nicht irgendeine Bühne, sondern immer wieder ein anderer Ort, zu dem es uns hinzieht, weil er historische und assoziative Verbindungen zur Geschichte des Verdingbuben und dem heutigen Publikum räumlich zu verstärken sucht. Das Gasthaus einer seiner Töchter, «Die Kneipe» im Bruchquartier Luzern, oder ein früheres Knechte-Asyl in Hermolingen. Oder das Armenasyl im heutigen Agrarmuseum Burgrain. Und sogar das Literaturhaus der Zentralschweiz, weil wir finden, dass dieses kleine Büchlein des Verdingbuben Franz Meier zwar einen dokumentarisch-historischen Wert hat, aber auch authentische Literatur ist. Denn Franz Meier als Erzähler schreit auch mal seine Wut in die Welt hinaus, aber er findet immer auch wieder leisere, ja poetische Töne. Oder er stimmt ein altes Volkslied an. Die aktuelle Topographie der Unbehausten von heute vermischt sich so mit den historischen Themen von Fremdplatzierung, Gewalterfahrung, Stigmatisierung, Flucht und Traumatisierung.

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13 Mä 2018 - 20:15
Dienstag 13. März 2018 - 20:15
Szenische Lesung. Mit Otto Huber, Hans Hassler, Monika Müller u. a. Regie: Louis Naef
Beschreibung: 

Im Verlauf der Recherche und dem Versuch, für dieses sowohl biographisch spannende wie auch sozial und politisch brisante Werk die entsprechenden Grundlagen zu schaffen, hat sich die Projektgruppe auf eine dem Theater nahe Form verständigt.
 
Eine szenische Lesung, welche die Verdingproblematik ganz aus dem persönlichen Erlebnis entwickelt und die je besonderen Ebenen der Beteiligten (Wort/Spiel/Musik/Bild) künstlerisch zusammenführt:
 
- das durch das Buch vorgegebene (Vor-)Lesen, das durch den Schauspieler Otto Huber immer auch zur szenischen und emotional bedingten körperlichen Darstellungskunst mutiert;
- die Musik, durch die Hans Hassler mit seinem Akkordeon nicht nur Stimmungen und Lieder (zusammen mit «s’Meiers Meitschi») interpretiert, sondern dabei auch die «innere Stimme» des erzählenden Verdingbuben zum Vorschein bringt;
- die Skizzen, Zeichnungen und projizierten Bilder, die von der bildenden Künstlerin Monika Müller im Verlauf des Probenprozesses gestaltet und in eine Art Topographie dokumentarischer wie historischer Hintergründe ins Heute übertragen wurden.
 
Der Erzählraum ist aber nicht irgendeine Bühne, sondern immer wieder ein anderer Ort, zu dem es uns hinzieht, weil er historische und assoziative Verbindungen zur Geschichte des Verdingbuben und dem heutigen Publikum räumlich zu verstärken sucht. Das Gasthaus einer seiner Töchter, «Die Kneipe» im Bruchquartier Luzern, oder ein früheres Knechte-Asyl in Hermolingen. Oder das Armenasyl im heutigen Agrarmuseum Burgrain. Und sogar das Literaturhaus der Zentralschweiz, weil wir finden, dass dieses kleine Büchlein des Verdingbuben Franz Meier zwar einen dokumentarisch-historischen Wert hat, aber auch authentische Literatur ist. Denn Franz Meier als Erzähler schreit auch mal seine Wut in die Welt hinaus, aber er findet immer auch wieder leisere, ja poetische Töne. Oder er stimmt ein altes Volkslied an. Die aktuelle Topographie der Unbehausten von heute vermischt sich so mit den historischen Themen von Fremdplatzierung, Gewalterfahrung, Stigmatisierung, Flucht und Traumatisierung.

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19 Mä 2018 - 20:15
Montag 19. März 2018 - 20:15
Szenische Lesung. Mit Otto Huber, Hans Hassler, Monika Müller u. a. Regie: Louis Naef
Beschreibung: 

Im Verlauf der Recherche und dem Versuch, für dieses sowohl biographisch spannende wie auch sozial und politisch brisante Werk die entsprechenden Grundlagen zu schaffen, hat sich die Projektgruppe auf eine dem Theater nahe Form verständigt.
 
Eine szenische Lesung, welche die Verdingproblematik ganz aus dem persönlichen Erlebnis entwickelt und die je besonderen Ebenen der Beteiligten (Wort/Spiel/Musik/Bild) künstlerisch zusammenführt:
 
- das durch das Buch vorgegebene (Vor-)Lesen, das durch den Schauspieler Otto Huber immer auch zur szenischen und emotional bedingten körperlichen Darstellungskunst mutiert;
- die Musik, durch die Hans Hassler mit seinem Akkordeon nicht nur Stimmungen und Lieder (zusammen mit «s’Meiers Meitschi») interpretiert, sondern dabei auch die «innere Stimme» des erzählenden Verdingbuben zum Vorschein bringt;
- die Skizzen, Zeichnungen und projizierten Bilder, die von der bildenden Künstlerin Monika Müller im Verlauf des Probenprozesses gestaltet und in eine Art Topographie dokumentarischer wie historischer Hintergründe ins Heute übertragen wurden.
 
Der Erzählraum ist aber nicht irgendeine Bühne, sondern immer wieder ein anderer Ort, zu dem es uns hinzieht, weil er historische und assoziative Verbindungen zur Geschichte des Verdingbuben und dem heutigen Publikum räumlich zu verstärken sucht. Das Gasthaus einer seiner Töchter, «Die Kneipe» im Bruchquartier Luzern, oder ein früheres Knechte-Asyl in Hermolingen. Oder das Armenasyl im heutigen Agrarmuseum Burgrain. Und sogar das Literaturhaus der Zentralschweiz, weil wir finden, dass dieses kleine Büchlein des Verdingbuben Franz Meier zwar einen dokumentarisch-historischen Wert hat, aber auch authentische Literatur ist. Denn Franz Meier als Erzähler schreit auch mal seine Wut in die Welt hinaus, aber er findet immer auch wieder leisere, ja poetische Töne. Oder er stimmt ein altes Volkslied an. Die aktuelle Topographie der Unbehausten von heute vermischt sich so mit den historischen Themen von Fremdplatzierung, Gewalterfahrung, Stigmatisierung, Flucht und Traumatisierung.

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Nein
15 Mä 2018 - 20:15
Donnerstag 15. März 2018 - 20:15
Szenische Lesung. Mit Otto Huber, Hans Hassler, Monika Müller u. a. Regie: Louis Naef
Beschreibung: 

Im Verlauf der Recherche und dem Versuch, für dieses sowohl biographisch spannende wie auch sozial und politisch brisante Werk die entsprechenden Grundlagen zu schaffen, hat sich die Projektgruppe auf eine dem Theater nahe Form verständigt.
 
Eine szenische Lesung, welche die Verdingproblematik ganz aus dem persönlichen Erlebnis entwickelt und die je besonderen Ebenen der Beteiligten (Wort/Spiel/Musik/Bild) künstlerisch zusammenführt:
 
- das durch das Buch vorgegebene (Vor-)Lesen, das durch den Schauspieler Otto Huber immer auch zur szenischen und emotional bedingten körperlichen Darstellungskunst mutiert;
- die Musik, durch die Hans Hassler mit seinem Akkordeon nicht nur Stimmungen und Lieder (zusammen mit «s’Meiers Meitschi») interpretiert, sondern dabei auch die «innere Stimme» des erzählenden Verdingbuben zum Vorschein bringt;
- die Skizzen, Zeichnungen und projizierten Bilder, die von der bildenden Künstlerin Monika Müller im Verlauf des Probenprozesses gestaltet und in eine Art Topographie dokumentarischer wie historischer Hintergründe ins Heute übertragen wurden.
 
Der Erzählraum ist aber nicht irgendeine Bühne, sondern immer wieder ein anderer Ort, zu dem es uns hinzieht, weil er historische und assoziative Verbindungen zur Geschichte des Verdingbuben und dem heutigen Publikum räumlich zu verstärken sucht. Das Gasthaus einer seiner Töchter, «Die Kneipe» im Bruchquartier Luzern, oder ein früheres Knechte-Asyl in Hermolingen. Oder das Armenasyl im heutigen Agrarmuseum Burgrain. Und sogar das Literaturhaus der Zentralschweiz, weil wir finden, dass dieses kleine Büchlein des Verdingbuben Franz Meier zwar einen dokumentarisch-historischen Wert hat, aber auch authentische Literatur ist. Denn Franz Meier als Erzähler schreit auch mal seine Wut in die Welt hinaus, aber er findet immer auch wieder leisere, ja poetische Töne. Oder er stimmt ein altes Volkslied an. Die aktuelle Topographie der Unbehausten von heute vermischt sich so mit den historischen Themen von Fremdplatzierung, Gewalterfahrung, Stigmatisierung, Flucht und Traumatisierung.

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Nein
20 Mä 2018 - 20:15
Dienstag 20. März 2018 - 20:15
Szenische Lesung. Mit Otto Huber, Hans Hassler, Monika Müller u. a. Regie: Louis Naef
Beschreibung: 

Im Verlauf der Recherche und dem Versuch, für dieses sowohl biographisch spannende wie auch sozial und politisch brisante Werk die entsprechenden Grundlagen zu schaffen, hat sich die Projektgruppe auf eine dem Theater nahe Form verständigt.
 
Eine szenische Lesung, welche die Verdingproblematik ganz aus dem persönlichen Erlebnis entwickelt und die je besonderen Ebenen der Beteiligten (Wort/Spiel/Musik/Bild) künstlerisch zusammenführt:
 
- das durch das Buch vorgegebene (Vor-)Lesen, das durch den Schauspieler Otto Huber immer auch zur szenischen und emotional bedingten körperlichen Darstellungskunst mutiert;
- die Musik, durch die Hans Hassler mit seinem Akkordeon nicht nur Stimmungen und Lieder (zusammen mit «s’Meiers Meitschi») interpretiert, sondern dabei auch die «innere Stimme» des erzählenden Verdingbuben zum Vorschein bringt;
- die Skizzen, Zeichnungen und projizierten Bilder, die von der bildenden Künstlerin Monika Müller im Verlauf des Probenprozesses gestaltet und in eine Art Topographie dokumentarischer wie historischer Hintergründe ins Heute übertragen wurden.
 
Der Erzählraum ist aber nicht irgendeine Bühne, sondern immer wieder ein anderer Ort, zu dem es uns hinzieht, weil er historische und assoziative Verbindungen zur Geschichte des Verdingbuben und dem heutigen Publikum räumlich zu verstärken sucht. Das Gasthaus einer seiner Töchter, «Die Kneipe» im Bruchquartier Luzern, oder ein früheres Knechte-Asyl in Hermolingen. Oder das Armenasyl im heutigen Agrarmuseum Burgrain. Und sogar das Literaturhaus der Zentralschweiz, weil wir finden, dass dieses kleine Büchlein des Verdingbuben Franz Meier zwar einen dokumentarisch-historischen Wert hat, aber auch authentische Literatur ist. Denn Franz Meier als Erzähler schreit auch mal seine Wut in die Welt hinaus, aber er findet immer auch wieder leisere, ja poetische Töne. Oder er stimmt ein altes Volkslied an. Die aktuelle Topographie der Unbehausten von heute vermischt sich so mit den historischen Themen von Fremdplatzierung, Gewalterfahrung, Stigmatisierung, Flucht und Traumatisierung.

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