Tanz / Musiktheater

06 Jan 2019 - 20:00
Sonntag 6. Januar 2019 - 20:00
Eine romantische Oper von Charles Gounod | Bühne | ab 12 Jahren
Beschreibung: 

«Brautnacht, süsse Nacht der Liebe! Das Schicksal hat unaufhörlich uns verbunden. Oh Lust zu leben, oh übermächtiger Zauber! Dein süsser Blick lässt mich erbeben, deine Stimme raubt die Sinne mir. Deine glühenden Küsse erschliessen mir den Himmel. Die Seele habe ich dir gegeben, dir, nur dir.»

In dem vielleicht schönsten der vier Duette umschlingen sich die Stimmen von Roméo und Juliette, sie verschmelzen ineinander, das Glück ist gross, aber auch die Angst vor dem heranbrechenden Tag. Zu Recht, denn es wird ihr letzter sein. Charles Gounods 1867 in Paris uraufgeführte Oper über das Liebespaar schlechthin ist mit seinen rasanten Tanzmusiken, Kampfszenen, intimen Duetten und farbenreichen Kolloratur-Arien eine der emotionalsten Bearbeitungen des Shakespeare’schen Stoffes überhaupt.

Der französische Regisseur Vincent Huguet bringt ein Luzerner Liebespaar der ganz besonderen Art auf die Bühne des LT: Regula Mühlemann ist Juliette. Die gebürtige Luzernerin startete ihre Karriere in der Luzerner Kantorei, studierte an der Hochschule ihrer Heimatstadt und ist an allen bedeutenden internationalen Konzertsälen und Opernbühnen zu Hause. Diego Silva gab sein Debüt in «Roméo et Juliette» an der New Yorker Metropolitan Opera – dort als Thibault. Sein Rollendebut als Roméo gibt er auf der Bühne des Luzerner Theater.

Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn https://www.luzernertheater.ch/romeoetjuliette

Origin ID: 
91715
Nur online: 
Nein
Eintrittspreis: 
CHF 35 - 120
15 Dez 2018 - 14:00
Samstag 15. Dezember 2018 - 14:00
Eis-Musical
Beschreibung: 

 
Nicht mehr alle kennen heute noch die Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens. Unser Eis-Musical lässt sie als moderne Liebesgeschichteneu aufleben und bringt sie mithilfe von verschiedensten Showelementen wie „Videomapping auf Eis“, Live Musik, Tanz/Akrobatik und Eiskunstlauf zurück ins Gedächtnis und in die Herzen des Publikums. So viel Action und geballte Energie kennt man sonst nur aus Eishockey Pre-Game Shows. 
«Shadow» ist der Titel des Eis-Musicals und des gleichnamigen, selbstgeschriebenenTitelsongsder Zentralschweizer Singer-/Songwriterin und Psychologin Fleur Volkart (Fleure Magalie). „Shadow“ lehnt dabei an das psychodynamische Schattenprinzip von Carl Gustav Jung an, wo unbewusste Persönlichkeitsaspekte häufig verdrängt oder gar verleugnet werden und dies schliesslich zu einem zwanghaften, qualvollen und unerfüllten Leben führen kann. Gemeint ist damit das Leben von Ebenezer Scrooge, dem grantigen Geizhals aus Charles Dickens' A Christmas Carol.
In unserer Geschichte heisst der Geizhals Lukas Raffke. Seine Schwester und ehemalige Geschäftspartnerin Marion Raffke (Raya Sarontino) wird zwischen Himmel und Hölle festgehalten und versucht ihren Bruder Lukas (Marc Früh) vom gleichen Schicksal zu bewahren, indem sie ihm in der Nacht drei Geister schickt: Der Geist der Vergangenheit (Aurelia Würsch) versucht mit Raffke seine unglückliche Kindheit aufzuarbeiten, der Geist der Gegenwart führt ihm seine gegenwärtige Situation vor Augen und schliesslich zeigt ihm der Geist der Zukunft, was Raffkes Schicksal wäre, würde er nichts an seiner Situation ändern wollen.
Die Reise durch die Zeit führt ihn zu seiner Jugendliebe Sandra (Fleure Magalie), mit welcher er einst glücklich war. Shades of Skates (u.a. Sarah Meier) bringen schliesslich Licht ins Dunkle, indem sie die „Sprache der Liebe“ sprechen und die Geige, das Symbol der Liebe, dazu einsetzen, um Raffke’s Herz zu berühren und zu erleuchten.
Mit Hauptdarsteller Marc Früh, Raya Sarontino, Aurelia Würsch und Fleure Magalie, begleitet von Patronin Sarah Meier (Shades of Skates) und ehemalige preisgekrönte Schweizer Eiskunstläuferin. Janine Eggenberger (Trapezkünstlerin im Eis-Musical) tritt momentan in der RTL Show Supertalent auf. Und Fleure Magalie durfte ihren Titelsong Shadow in der Pausenshow des Eishockeyspiels der EVZ - Lakers performen.
Weihnachtlich inszenierte Liebesgeschichte und Schweizer Produktion in Zusammenarbeit mit Projektil (Light Ragaz, Illuminarium), Fairytale Productions, KunzEventTourWedding GmbH, Academy of Perfoming Arts und Bodypaintingswiss.

Youtube: 
https://youtu.be/OI8WNMRnZo4
Veranstalter: 
www.eis-musical.ch
Vimeo: 
https://vimeo.com/weissfilm/review/301817400/fd0270d515
Nur online: 
Nein
Eintrittspreis: 
ab CHF 64.70 für Erwachsene
16 Dez 2018 - 19:00
Sonntag 16. Dezember 2018 - 19:00
Tanz
Beschreibung: 

Das Kloster Benediktbeuern im 12. und 13. Jahrhundert. Die Mönche verfassen eine Handschrift. Die Gedichte daraus werden später bekannt als die Carmina Burana. Ein zeitgenössisches Ballett über das Mittelalter. Das Kloster Benediktbeuern im 12. und 13. Jahrhundert. Die Mönche verfassen eine Handschrift. Die Gedichte daraus werden später bekannt als die Carmina Burana. Darunter hat es Trinker-, Spieler- und Liebeslieder, die witzig, pointiert und komisch die Leiden und Freuden des Alltags darstellen – und sarkastisch das Mönchsleben verspotten. Das Spellbound Contemporary Ballet tanzt unter anderem zu Musik von Carl Orff, der seine Carmina Burana 1937 auf Grundlage dieser Handschriften komponiert hat. Mauro Astolfi - Choreografie Carl Orff, Antonio Vivaldi, Valentino Caracciolo - Musik Marco Policastro - Lichtdesign Stefano Mazzola - Bühne CHF 75.00 / 60.00 / 35.00 https://kartenverkauf-zug.showare.ch/SelectSeats.aspx?msg=0&ret=2&eventi... Theater Casino Zug Empfang/Kartenverkauf Artherstrasse 2 - 4 6300 Zug Mo - Fr von 10 - 12.30 / 13.30 - 17 Uhr Telefonnummer: 041 729 05 05 E-Mail: karten@theatercasino.ch 18.15 Uhr: Einführung mit Tanja Klankert

Nur online: 
Nein
12 Jan 2019 - 10:00
Samstag 12. Januar 2019 - 10:00
Tanz ganz nah | Südpol, Tanzsaal
Beschreibung: 

Erleben Sie das Ensemble «Tanz Luzerner Theater» bei einer Tanzprobe von «Tanz 29: Paddington Bär».

Tanz einmal ganz nah! So lautet das Credo dieser bereits zur Tradition gewordenen beliebten Reihe mit Blick hinter die Kulissen eines Tänzeralltages: Das tägliche Training gehört hierbei zur Pflichtübung. Geführt und begleitet von Tanzdirektorin Kathleen McNurney, unserem neuen Ballettmeister Emmanuel Gázquez und Choreograph Kinsun Chan erfahren die Zuschauenden, wie viel Disziplin, stetige Arbeit und Hingabe im Tanz steckt. Im Anschluss an das Training zeigen wir Ihnen spannende Einblicke in Proben zu den aktuellen Tanzproduktionen. Mit diesen Previews bekommen Sie die Gelegenheit, sich über die Hintergründe der jeweiligen Inszenierung und Choreographie zu informieren.

https://www.luzernertheater.ch/danceupcloseandpersonal

Origin ID: 
91506
Nur online: 
Nein
Eintrittspreis: 
Tickets ab 20.08.
02 Nov 2018 - 20:30
Freitag 2. November 2018 - 20:30
Musiktheater. Leitung: Andreas Brenner. Regie: Klaus Opilik
Beschreibung: 

Grosse Oper in einem intimen Club bei einem Glas Wein oder Bier? Nicht etwa konzertant, sondern mit Bezug auf die Location inszeniert – und das Ganze auch noch mit Orchester? Kulturschock hat sich zum Ziel gesetzt, das Genre Oper weg von den grossen Bühnen und direkt in die Ausgehszene zu katapultieren.
Ein Ensemble kraftvoller Opernstimmen, begleitet vom 13-köpfigen Kulturschockorchester, lässt das Publikum Rossinis Musik hautnah erleben. In einer ebenso witzigen wie unkonventionellen Fassung kommt das bekannte Märchen vom Aschenputtel erfrischend anders daher. Eine kurzweilige Bar-Version, die begeistert. Ganz ohne Frack und grosse Robe zu geniessen!
Sänger:
Angelina: Lydia Opilik; Tisbe: Susanne Andres; Clorinde: Rahel Bünter; Dandini: Jonathan Prelicz; Don Ramiro: Jonas Iten; Don Magnifico: Soon-Kee Woo; Alidoro: Balduin Schneeberger

Kulturschockorchester unter der Leitung von Andreas Brenner
Regie: Klaus Opilik

Veranstalter: 
Verein Kulturschock Herrengasse 8 6430 Schwyz
Nur online: 
Nein
Eintrittspreis: 
35 CHF / 15 CHF (Studenten, Lehrlinge)
30 Nov 2018 - 19:30
Freitag 30. November 2018 - 19:30
Eine romantische Oper von Charles Gounod. 18.45 Einführung | Bühne
Beschreibung: 

«Brautnacht, süsse Nacht der Liebe! Das Schicksal hat unaufhörlich uns verbunden. Oh Lust zu leben, oh übermächtiger Zauber! Dein süsser Blick lässt mich erbeben, deine Stimme raubt die Sinne mir. Deine glühenden Küsse erschliessen mir den Himmel. Die Seele habe ich dir gegeben, dir, nur dir.»

In dem vielleicht schönsten der vier Duette umschlingen sich die Stimmen von Roméo und Juliette, sie verschmelzen ineinander, das Glück ist gross, aber auch die Angst vor dem heranbrechenden Tag. Zu Recht, denn es wird ihr letzter sein. Charles Gounods 1867 in Paris uraufgeführte Oper über das Liebespaar schlechthin ist mit seinen rasanten Tanzmusiken, Kampfszenen, intimen Duetten und farbenreichen Kolloratur-Arien eine der emotionalsten Bearbeitungen des Shakespeare’schen Stoffes überhaupt.

Der französische Regisseur Vincent Huguet bringt ein Luzerner Liebespaar der ganz besonderen Art auf die Bühne des LT: Regula Mühlemann ist Juliette. Die gebürtige Luzernerin startete ihre Karriere in der Luzerner Kantorei, studierte an der Hochschule ihrer Heimatstadt und ist an allen bedeutenden internationalen Konzertsälen und Opernbühnen zu Hause. Diego Silva gab sein Debüt in «Roméo et Juliette» an der New Yorker Metropolitan Opera – dort als Thibault. Sein Rollendebut als Roméo gibt er auf der Bühne des Luzerner Theater.

Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn https://www.luzernertheater.ch/spielplan/kalender#2018-11-30

Vimeo: 
https://vimeo.com/298580465
Origin ID: 
89273
Nur online: 
Nein
Eintrittspreis: 
CHF 35 - 120
27 Jan 2019 - 19:00
Sonntag 27. Januar 2019 - 19:00
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart | Bühne
Beschreibung: 

Don Giovanni gibt es nicht. Schon Søren Kierkegaard befand, die Figur sei nicht darstellbar, und verfolgte konsequent die Oper mit geschlossenen Augen. Und wirklich: Mozart und da Ponte erklären ihren zweifelhaften Helden nicht, sie lassen ihn «charakterlos» und nahezu ohne Arien geschehen, versteckt hinter Masken, Täuschungen, Verkleidungen. Giovanni ist ein Prinzip. Er ist das Begehren, der Trieb. Und er ist der Spiegel derer, die in ihn hineinsehen und in ihm ihre Sehnsucht erkennen, bedingungslos zu lieben, bedingungslos zu leben. Don Giovanni gibt es nicht, aber es gibt das, was die anderen Don Giovanni nennen. Und je flüchtiger es sich zeigt, je abwesender es ist, desto stärker und anziehender wird die Macht dieses gesichtslosen Verführers.

Regisseur Benedikt von Peter nimmt dies wörtlich. Don Giovanni tritt in seiner Inszenierung nicht in Erscheinung. Und der Abend spielt im Dunkeln. Mittels Infrarotkameras schauen wir als Zuschauende wie durch ein Schlüsselloch auf die Protagonistinnen und Protagonisten: Elviras Sehnsucht nach Liebe, Zerlinas wildes Schwärmen, Donna Annas Ringen um ihre Treue und Massettos blanker Hass auf seinen übermächtigen Nebenbuhler. Manches sehen wir live, vieles ist jedoch nur im Dunkeln zu erahnen, überlebensgross projiziert auf eine Leinwand, hinter der es lauert, das unstillbare Begehren, der Virus der Lust.

«Don Giovanni ist als Prinzip und in seiner Radikalität eine Sehnsuchtsfigur, ein Versprechen, anders zu leben, anders zu lieben.» Benedikt von Peter

Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

https://www.luzernertheater.ch/spielplan/kalender#2019-01-27

Origin ID: 
89328
Nur online: 
Nein
Eintrittspreis: 
CHF 35 - 120
26 Jan 2019 - 19:30
Samstag 26. Januar 2019 - 19:30
«Let’s Bowie!» von Georg Reischl, «Sortijas» und «Twenty Eight Thousand Waves» von Cayetano Soto. 18.45 Einführung.  | Bühne
Beschreibung: 

Neue Spielzeit, neue Reihenfolge. Wir drehen den Spiess um und beginnen unser 10-jähriges Jubiläum mit einem Triple Bill Abend.

Den Anfang macht «Twenty Eight Thousand Waves» des spanischen Choreographen Cayetano Soto – faszinierend und aufwühlend zugleich. Der Titel ist an das Bild einer Ölbohrinsel angelehnt, welche den Wellen des Ozeans ausgeliefert ist, die nicht weniger als 28000-mal pro Tag gegen die Pfeiler schlagen. Sotos Arbeit ist reine, pure Tanzkunst moderner Manier: Grazie, Kraft und Sinnlichkeit.

Teil zwei zeigt «Sortijas», ein weiteres Stück von Cayetano Soto. Das Duett porträtiert zu Musik von Lhasa de Sela in nur fünf Minuten das menschliche Schicksal. Wie ist es, wenn uns die Dinge zwischen den Fingern zerrinnen, wenn alles zerfällt, wo es doch so gut durchdacht war? Soto erzählt vom Leben, in dem Pläne scheitern, sich jedoch stets etwas Neues ergibt.

Der Schluss gehört unserem Associate-Artist Georg Reischl und den Songs von David Bowie. Der österreichische Choreograph bewegt sich zwischen bekannten und weniger bekannten Liedern – mit dem Ziel, Bowies Musik zu vertanzen. Als Meister der Verwandlung war (und ist!) Bowie Sinnbild für Vielfalt in den schillerndsten Farben. Analog dazu ist Reischls neue Kreation ein goldenes Feuerwerk für die Sinne und nicht zuletzt eine Liebesode an Bowies Musik. Drei Tanzstücke, zwei Choreographen, ein neuer Auftakt!

«I don’t know where I’m going from here, but I promise it won’t be boring.» David Bowie 

Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

https://www.luzernertheater.ch/spielplan/kalender#2019-01-26

Origin ID: 
89327
Nur online: 
Nein
Eintrittspreis: 
CHF 25 - 80
25 Jan 2019 - 19:30
Freitag 25. Januar 2019 - 19:30
«Let’s Bowie!» von Georg Reischl, «Sortijas» und «Twenty Eight Thousand Waves» von Cayetano Soto. 18.45 Einführung.  | Bühne
Beschreibung: 

Neue Spielzeit, neue Reihenfolge. Wir drehen den Spiess um und beginnen unser 10-jähriges Jubiläum mit einem Triple Bill Abend.

Den Anfang macht «Twenty Eight Thousand Waves» des spanischen Choreographen Cayetano Soto – faszinierend und aufwühlend zugleich. Der Titel ist an das Bild einer Ölbohrinsel angelehnt, welche den Wellen des Ozeans ausgeliefert ist, die nicht weniger als 28000-mal pro Tag gegen die Pfeiler schlagen. Sotos Arbeit ist reine, pure Tanzkunst moderner Manier: Grazie, Kraft und Sinnlichkeit.

Teil zwei zeigt «Sortijas», ein weiteres Stück von Cayetano Soto. Das Duett porträtiert zu Musik von Lhasa de Sela in nur fünf Minuten das menschliche Schicksal. Wie ist es, wenn uns die Dinge zwischen den Fingern zerrinnen, wenn alles zerfällt, wo es doch so gut durchdacht war? Soto erzählt vom Leben, in dem Pläne scheitern, sich jedoch stets etwas Neues ergibt.

Der Schluss gehört unserem Associate-Artist Georg Reischl und den Songs von David Bowie. Der österreichische Choreograph bewegt sich zwischen bekannten und weniger bekannten Liedern – mit dem Ziel, Bowies Musik zu vertanzen. Als Meister der Verwandlung war (und ist!) Bowie Sinnbild für Vielfalt in den schillerndsten Farben. Analog dazu ist Reischls neue Kreation ein goldenes Feuerwerk für die Sinne und nicht zuletzt eine Liebesode an Bowies Musik. Drei Tanzstücke, zwei Choreographen, ein neuer Auftakt!

«I don’t know where I’m going from here, but I promise it won’t be boring.» David Bowie 

Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

https://www.luzernertheater.ch/spielplan/kalender#2019-01-25

Origin ID: 
89326
Nur online: 
Nein
Eintrittspreis: 
CHF 25 - 80
23 Jan 2019 - 19:30
Mittwoch 23. Januar 2019 - 19:30
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart | Bühne
Beschreibung: 

Don Giovanni gibt es nicht. Schon Søren Kierkegaard befand, die Figur sei nicht darstellbar, und verfolgte konsequent die Oper mit geschlossenen Augen. Und wirklich: Mozart und da Ponte erklären ihren zweifelhaften Helden nicht, sie lassen ihn «charakterlos» und nahezu ohne Arien geschehen, versteckt hinter Masken, Täuschungen, Verkleidungen. Giovanni ist ein Prinzip. Er ist das Begehren, der Trieb. Und er ist der Spiegel derer, die in ihn hineinsehen und in ihm ihre Sehnsucht erkennen, bedingungslos zu lieben, bedingungslos zu leben. Don Giovanni gibt es nicht, aber es gibt das, was die anderen Don Giovanni nennen. Und je flüchtiger es sich zeigt, je abwesender es ist, desto stärker und anziehender wird die Macht dieses gesichtslosen Verführers.

Regisseur Benedikt von Peter nimmt dies wörtlich. Don Giovanni tritt in seiner Inszenierung nicht in Erscheinung. Und der Abend spielt im Dunkeln. Mittels Infrarotkameras schauen wir als Zuschauende wie durch ein Schlüsselloch auf die Protagonistinnen und Protagonisten: Elviras Sehnsucht nach Liebe, Zerlinas wildes Schwärmen, Donna Annas Ringen um ihre Treue und Massettos blanker Hass auf seinen übermächtigen Nebenbuhler. Manches sehen wir live, vieles ist jedoch nur im Dunkeln zu erahnen, überlebensgross projiziert auf eine Leinwand, hinter der es lauert, das unstillbare Begehren, der Virus der Lust.

«Don Giovanni ist als Prinzip und in seiner Radikalität eine Sehnsuchtsfigur, ein Versprechen, anders zu leben, anders zu lieben.» Benedikt von Peter

Einführung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

https://www.luzernertheater.ch/spielplan/kalender#2019-01-23

Origin ID: 
89325
Nur online: 
Nein
Eintrittspreis: 
CHF 35 - 120