Tanz / Musiktheater

24 Feb 2018 - 19:30
Samstag 24. Februar 2018 - 19:30
Tanz
Beschreibung: 

Zum Thema inklusives Tanztheater wird in der letzten Zeit geforscht, probiert und aufgeklärt, in künstlerischer wie auch in gesellschaft­licher Richtung. Inspirationsquelle für unser Projekt war die Londoner «Candoco Dance Company», die führende zeitgenössische Tanz­kompanie für behinderte und nichtbehinderte Tänzerinnen und Tänzer. «Beyond Perfect» ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem inklusiven Tanztheater und eine Einladung zum gemeinsamen Lernen. Es richtet sich an das Tanzensemble und an Tanzinteressierte mit körperlicher Behinderung, mit dem Ziel, die gemeinsame Faszi­nation an Bewegung in den Vordergrund zu stellen. Egal mit welchen Einschränkungen, Tanzerfahrung ist nicht notwendig, nur Interesse und Freude an Bewegung.
Begleitet von einer Expertin aus dem Bereich Tanz & Inklusion, absol­viert unser Tanzensemble ein Training in «inclusive dance». Im nächsten Schritt haben Interessierte die Möglichkeit, in Schnupper­workshops mit dem Ensemble einen ersten praktischen Eindruck zu erhalten. Nach den Workshops beginnt die gemeinsame Arbeit an einer Choreographie, die im «Globe» des Luzerner Theaters aufge­führt wird.

 

Nur online: 
Nein
23 Feb 2018 - 19:00
Freitag 23. Februar 2018 - 19:00
«Filterblasen-Kabinett». Tanztheater
Beschreibung: 

Nicole Lechmann und Kornelia Cichon vom Kollektiv hirshin&gaul beschäftigen sich intensiv mit dem Begriff «postfaktisch». Das Wort katapultiert die beiden zunehmend aus ihren Filterblasen in ein schillerndes Begriff-Wirrwarr. Sie schwimmen in Erklärungsnot, ringen um Ordnung, werden in ihrer Recherche durch ein intellektuell-sinnliches Waschprogramm geschleudert und holen sich nun Künstler_innen zur Hilfe, um herauszufinden, was der Glanz und das Verderben des Postfaktischen und sein Kern sein könnte. Zusammen mit Christoph Fellmann (Text), I-Fen Lin (Tanz), Hans-Peter Pfammatter (Musik) und Larissa Lang (bildende Kunst) erforschen Cichon und Lechmann in einer nächsten Recherchephase den Begriff. Dies geschieht im Rahmen einer zweiwöchigen Residenz im Südpol Luzern, die auch ein Showing beinhaltet, das Einblick in die postfaktischen Entdeckungen der Gruppe verspricht. Ganz ehrlich. — hirshin&gaul ist ein Kreativkollektiv gegründet anno 2014 von fünf Frauen – mitunter Nicole Lechmann und Kornelia Cichon. Kennengelernt haben sich die Mitglieder bei der gemeinsamen Theaterpädagogik-Ausbildung. hirshin&gaul arbeiten im Kollektiv, genre- und disziplinübergreifend und setzen sich mit aktuellen Themen auseinander. http://www.sudpol.ch/#31271

Origin ID: 
31271
Nur online: 
Nein
Eintrittspreis: 
Gratis
27 Jan 2018 - 19:30
Samstag 27. Januar 2018 - 19:30
Oper. Von Giuseppe Verdi. Regie: Benedikt von Peter
Beschreibung: 

Versoffen, lüstern, überbordend egozentrisch und in seiner Grandio­sität doch zutiefst einsam: Falstaff pfeift auf Konvention und Kater, ist Störenfried, ein subversives Element in der engen, kleinbürgerlichen Welt von Windsor. Nein, das darf nicht sein: sofort domestizieren! Denn in Windsor soll Ordnung herrschen, Anstand muss gewahrt sein, Töchter wollen standesgemäss verheiratet werden. Panik, Hektik, Atemlosigkeit! Schnelle Tempi, kurze Motive, Melodiefetzen, attacca! Die Gesellschaft beobachtet jedoch Falstaff genau und hegt eine klammheimliche Freude über das Ungeschick dieses Ritters von trauriger Gestalt, der es verpasst, die angebeteten (und verheirateten) Damen Alice Ford und Meg Page individuell zum Rendezvous zu bitten. Er schickt ihnen gleichlautende Briefe. Ein Fauxpas, der ihn erst in einem Wäschekorb landen lässt, dann in der Themse, später im Wald, wo sich Waldelfen und Geister herumtreiben und sich Liebes­ paare finden, die sich eigentlich nicht finden sollten.
Am Ende stimmt Verdis letzte grosse Opernfigur die Fuge an, die das Stück beendet: «Tutto nel mondo è burla», die ganze Welt ist Spass, alles eine grosse Farce. Der knapp 80-­jährige Komponist schreibt einen Abgesang auf das Leben: Die Konflikte, die Fehden sind ver­gessen, die Streitlust vergangener Jahre ist einem milden, resignativen Lächeln gewichen.
Elisabeth I. sah Shakespeares «Heinrich IV» und verliebte sich in die Nebenfigur des dicken Ritters Sir John Falstaff und wünschte ihn sich als Hauptfigur, so heisst es. Shakespeare gehorchte und schrieb eines seiner schwächeren Dramen, «Die lustigen Weiber von Windsor», das allerdings auf der Opernbühne in Vertonungen von Nicolai und Verdi reüssierte.

Nur online: 
Nein
17 Jun 2018 - 20:00
Sonntag 17. Juni 2018 - 20:00
Oper. Von Giuseppe Verdi. Regie: Benedikt von Peter
Beschreibung: 

Versoffen, lüstern, überbordend egozentrisch und in seiner Grandio­sität doch zutiefst einsam: Falstaff pfeift auf Konvention und Kater, ist Störenfried, ein subversives Element in der engen, kleinbürgerlichen Welt von Windsor. Nein, das darf nicht sein: sofort domestizieren! Denn in Windsor soll Ordnung herrschen, Anstand muss gewahrt sein, Töchter wollen standesgemäss verheiratet werden. Panik, Hektik, Atemlosigkeit! Schnelle Tempi, kurze Motive, Melodiefetzen, attacca! Die Gesellschaft beobachtet jedoch Falstaff genau und hegt eine klammheimliche Freude über das Ungeschick dieses Ritters von trauriger Gestalt, der es verpasst, die angebeteten (und verheirateten) Damen Alice Ford und Meg Page individuell zum Rendezvous zu bitten. Er schickt ihnen gleichlautende Briefe. Ein Fauxpas, der ihn erst in einem Wäschekorb landen lässt, dann in der Themse, später im Wald, wo sich Waldelfen und Geister herumtreiben und sich Liebes­ paare finden, die sich eigentlich nicht finden sollten.
Am Ende stimmt Verdis letzte grosse Opernfigur die Fuge an, die das Stück beendet: «Tutto nel mondo è burla», die ganze Welt ist Spass, alles eine grosse Farce. Der knapp 80-­jährige Komponist schreibt einen Abgesang auf das Leben: Die Konflikte, die Fehden sind ver­gessen, die Streitlust vergangener Jahre ist einem milden, resignativen Lächeln gewichen.
Elisabeth I. sah Shakespeares «Heinrich IV» und verliebte sich in die Nebenfigur des dicken Ritters Sir John Falstaff und wünschte ihn sich als Hauptfigur, so heisst es. Shakespeare gehorchte und schrieb eines seiner schwächeren Dramen, «Die lustigen Weiber von Windsor», das allerdings auf der Opernbühne in Vertonungen von Nicolai und Verdi reüssierte.

Nur online: 
Nein
15 Jun 2018 - 19:30
Freitag 15. Juni 2018 - 19:30
Oper. Von Giuseppe Verdi. Regie: Benedikt von Peter
Beschreibung: 

Versoffen, lüstern, überbordend egozentrisch und in seiner Grandio­sität doch zutiefst einsam: Falstaff pfeift auf Konvention und Kater, ist Störenfried, ein subversives Element in der engen, kleinbürgerlichen Welt von Windsor. Nein, das darf nicht sein: sofort domestizieren! Denn in Windsor soll Ordnung herrschen, Anstand muss gewahrt sein, Töchter wollen standesgemäss verheiratet werden. Panik, Hektik, Atemlosigkeit! Schnelle Tempi, kurze Motive, Melodiefetzen, attacca! Die Gesellschaft beobachtet jedoch Falstaff genau und hegt eine klammheimliche Freude über das Ungeschick dieses Ritters von trauriger Gestalt, der es verpasst, die angebeteten (und verheirateten) Damen Alice Ford und Meg Page individuell zum Rendezvous zu bitten. Er schickt ihnen gleichlautende Briefe. Ein Fauxpas, der ihn erst in einem Wäschekorb landen lässt, dann in der Themse, später im Wald, wo sich Waldelfen und Geister herumtreiben und sich Liebes­ paare finden, die sich eigentlich nicht finden sollten.
Am Ende stimmt Verdis letzte grosse Opernfigur die Fuge an, die das Stück beendet: «Tutto nel mondo è burla», die ganze Welt ist Spass, alles eine grosse Farce. Der knapp 80-­jährige Komponist schreibt einen Abgesang auf das Leben: Die Konflikte, die Fehden sind ver­gessen, die Streitlust vergangener Jahre ist einem milden, resignativen Lächeln gewichen.
Elisabeth I. sah Shakespeares «Heinrich IV» und verliebte sich in die Nebenfigur des dicken Ritters Sir John Falstaff und wünschte ihn sich als Hauptfigur, so heisst es. Shakespeare gehorchte und schrieb eines seiner schwächeren Dramen, «Die lustigen Weiber von Windsor», das allerdings auf der Opernbühne in Vertonungen von Nicolai und Verdi reüssierte.

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Nein
12 Jun 2018 - 19:30
Dienstag 12. Juni 2018 - 19:30
Oper. Von Giuseppe Verdi. Regie: Benedikt von Peter
Beschreibung: 

Versoffen, lüstern, überbordend egozentrisch und in seiner Grandio­sität doch zutiefst einsam: Falstaff pfeift auf Konvention und Kater, ist Störenfried, ein subversives Element in der engen, kleinbürgerlichen Welt von Windsor. Nein, das darf nicht sein: sofort domestizieren! Denn in Windsor soll Ordnung herrschen, Anstand muss gewahrt sein, Töchter wollen standesgemäss verheiratet werden. Panik, Hektik, Atemlosigkeit! Schnelle Tempi, kurze Motive, Melodiefetzen, attacca! Die Gesellschaft beobachtet jedoch Falstaff genau und hegt eine klammheimliche Freude über das Ungeschick dieses Ritters von trauriger Gestalt, der es verpasst, die angebeteten (und verheirateten) Damen Alice Ford und Meg Page individuell zum Rendezvous zu bitten. Er schickt ihnen gleichlautende Briefe. Ein Fauxpas, der ihn erst in einem Wäschekorb landen lässt, dann in der Themse, später im Wald, wo sich Waldelfen und Geister herumtreiben und sich Liebes­ paare finden, die sich eigentlich nicht finden sollten.
Am Ende stimmt Verdis letzte grosse Opernfigur die Fuge an, die das Stück beendet: «Tutto nel mondo è burla», die ganze Welt ist Spass, alles eine grosse Farce. Der knapp 80-­jährige Komponist schreibt einen Abgesang auf das Leben: Die Konflikte, die Fehden sind ver­gessen, die Streitlust vergangener Jahre ist einem milden, resignativen Lächeln gewichen.
Elisabeth I. sah Shakespeares «Heinrich IV» und verliebte sich in die Nebenfigur des dicken Ritters Sir John Falstaff und wünschte ihn sich als Hauptfigur, so heisst es. Shakespeare gehorchte und schrieb eines seiner schwächeren Dramen, «Die lustigen Weiber von Windsor», das allerdings auf der Opernbühne in Vertonungen von Nicolai und Verdi reüssierte.

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Nein
09 Jun 2018 - 19:30
Samstag 9. Juni 2018 - 19:30
Oper. Von Giuseppe Verdi. Regie: Benedikt von Peter
Beschreibung: 

Versoffen, lüstern, überbordend egozentrisch und in seiner Grandio­sität doch zutiefst einsam: Falstaff pfeift auf Konvention und Kater, ist Störenfried, ein subversives Element in der engen, kleinbürgerlichen Welt von Windsor. Nein, das darf nicht sein: sofort domestizieren! Denn in Windsor soll Ordnung herrschen, Anstand muss gewahrt sein, Töchter wollen standesgemäss verheiratet werden. Panik, Hektik, Atemlosigkeit! Schnelle Tempi, kurze Motive, Melodiefetzen, attacca! Die Gesellschaft beobachtet jedoch Falstaff genau und hegt eine klammheimliche Freude über das Ungeschick dieses Ritters von trauriger Gestalt, der es verpasst, die angebeteten (und verheirateten) Damen Alice Ford und Meg Page individuell zum Rendezvous zu bitten. Er schickt ihnen gleichlautende Briefe. Ein Fauxpas, der ihn erst in einem Wäschekorb landen lässt, dann in der Themse, später im Wald, wo sich Waldelfen und Geister herumtreiben und sich Liebes­ paare finden, die sich eigentlich nicht finden sollten.
Am Ende stimmt Verdis letzte grosse Opernfigur die Fuge an, die das Stück beendet: «Tutto nel mondo è burla», die ganze Welt ist Spass, alles eine grosse Farce. Der knapp 80-­jährige Komponist schreibt einen Abgesang auf das Leben: Die Konflikte, die Fehden sind ver­gessen, die Streitlust vergangener Jahre ist einem milden, resignativen Lächeln gewichen.
Elisabeth I. sah Shakespeares «Heinrich IV» und verliebte sich in die Nebenfigur des dicken Ritters Sir John Falstaff und wünschte ihn sich als Hauptfigur, so heisst es. Shakespeare gehorchte und schrieb eines seiner schwächeren Dramen, «Die lustigen Weiber von Windsor», das allerdings auf der Opernbühne in Vertonungen von Nicolai und Verdi reüssierte.

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Nein
21 Mai 2018 - 15:00
Montag 21. Mai 2018 - 15:00
Oper. Von Giuseppe Verdi. Regie: Benedikt von Peter
Beschreibung: 

Versoffen, lüstern, überbordend egozentrisch und in seiner Grandio­sität doch zutiefst einsam: Falstaff pfeift auf Konvention und Kater, ist Störenfried, ein subversives Element in der engen, kleinbürgerlichen Welt von Windsor. Nein, das darf nicht sein: sofort domestizieren! Denn in Windsor soll Ordnung herrschen, Anstand muss gewahrt sein, Töchter wollen standesgemäss verheiratet werden. Panik, Hektik, Atemlosigkeit! Schnelle Tempi, kurze Motive, Melodiefetzen, attacca! Die Gesellschaft beobachtet jedoch Falstaff genau und hegt eine klammheimliche Freude über das Ungeschick dieses Ritters von trauriger Gestalt, der es verpasst, die angebeteten (und verheirateten) Damen Alice Ford und Meg Page individuell zum Rendezvous zu bitten. Er schickt ihnen gleichlautende Briefe. Ein Fauxpas, der ihn erst in einem Wäschekorb landen lässt, dann in der Themse, später im Wald, wo sich Waldelfen und Geister herumtreiben und sich Liebes­ paare finden, die sich eigentlich nicht finden sollten.
Am Ende stimmt Verdis letzte grosse Opernfigur die Fuge an, die das Stück beendet: «Tutto nel mondo è burla», die ganze Welt ist Spass, alles eine grosse Farce. Der knapp 80-­jährige Komponist schreibt einen Abgesang auf das Leben: Die Konflikte, die Fehden sind ver­gessen, die Streitlust vergangener Jahre ist einem milden, resignativen Lächeln gewichen.
Elisabeth I. sah Shakespeares «Heinrich IV» und verliebte sich in die Nebenfigur des dicken Ritters Sir John Falstaff und wünschte ihn sich als Hauptfigur, so heisst es. Shakespeare gehorchte und schrieb eines seiner schwächeren Dramen, «Die lustigen Weiber von Windsor», das allerdings auf der Opernbühne in Vertonungen von Nicolai und Verdi reüssierte.

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Nein
09 Mai 2018 - 19:30
Mittwoch 9. Mai 2018 - 19:30
Oper. Von Giuseppe Verdi. Regie: Benedikt von Peter
Beschreibung: 

Versoffen, lüstern, überbordend egozentrisch und in seiner Grandio­sität doch zutiefst einsam: Falstaff pfeift auf Konvention und Kater, ist Störenfried, ein subversives Element in der engen, kleinbürgerlichen Welt von Windsor. Nein, das darf nicht sein: sofort domestizieren! Denn in Windsor soll Ordnung herrschen, Anstand muss gewahrt sein, Töchter wollen standesgemäss verheiratet werden. Panik, Hektik, Atemlosigkeit! Schnelle Tempi, kurze Motive, Melodiefetzen, attacca! Die Gesellschaft beobachtet jedoch Falstaff genau und hegt eine klammheimliche Freude über das Ungeschick dieses Ritters von trauriger Gestalt, der es verpasst, die angebeteten (und verheirateten) Damen Alice Ford und Meg Page individuell zum Rendezvous zu bitten. Er schickt ihnen gleichlautende Briefe. Ein Fauxpas, der ihn erst in einem Wäschekorb landen lässt, dann in der Themse, später im Wald, wo sich Waldelfen und Geister herumtreiben und sich Liebes­ paare finden, die sich eigentlich nicht finden sollten.
Am Ende stimmt Verdis letzte grosse Opernfigur die Fuge an, die das Stück beendet: «Tutto nel mondo è burla», die ganze Welt ist Spass, alles eine grosse Farce. Der knapp 80-­jährige Komponist schreibt einen Abgesang auf das Leben: Die Konflikte, die Fehden sind ver­gessen, die Streitlust vergangener Jahre ist einem milden, resignativen Lächeln gewichen.
Elisabeth I. sah Shakespeares «Heinrich IV» und verliebte sich in die Nebenfigur des dicken Ritters Sir John Falstaff und wünschte ihn sich als Hauptfigur, so heisst es. Shakespeare gehorchte und schrieb eines seiner schwächeren Dramen, «Die lustigen Weiber von Windsor», das allerdings auf der Opernbühne in Vertonungen von Nicolai und Verdi reüssierte.

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Nein
05 Mai 2018 - 19:30
Samstag 5. Mai 2018 - 19:30
Oper. Von Giuseppe Verdi. Regie: Benedikt von Peter
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Versoffen, lüstern, überbordend egozentrisch und in seiner Grandio­sität doch zutiefst einsam: Falstaff pfeift auf Konvention und Kater, ist Störenfried, ein subversives Element in der engen, kleinbürgerlichen Welt von Windsor. Nein, das darf nicht sein: sofort domestizieren! Denn in Windsor soll Ordnung herrschen, Anstand muss gewahrt sein, Töchter wollen standesgemäss verheiratet werden. Panik, Hektik, Atemlosigkeit! Schnelle Tempi, kurze Motive, Melodiefetzen, attacca! Die Gesellschaft beobachtet jedoch Falstaff genau und hegt eine klammheimliche Freude über das Ungeschick dieses Ritters von trauriger Gestalt, der es verpasst, die angebeteten (und verheirateten) Damen Alice Ford und Meg Page individuell zum Rendezvous zu bitten. Er schickt ihnen gleichlautende Briefe. Ein Fauxpas, der ihn erst in einem Wäschekorb landen lässt, dann in der Themse, später im Wald, wo sich Waldelfen und Geister herumtreiben und sich Liebes­ paare finden, die sich eigentlich nicht finden sollten.
Am Ende stimmt Verdis letzte grosse Opernfigur die Fuge an, die das Stück beendet: «Tutto nel mondo è burla», die ganze Welt ist Spass, alles eine grosse Farce. Der knapp 80-­jährige Komponist schreibt einen Abgesang auf das Leben: Die Konflikte, die Fehden sind ver­gessen, die Streitlust vergangener Jahre ist einem milden, resignativen Lächeln gewichen.
Elisabeth I. sah Shakespeares «Heinrich IV» und verliebte sich in die Nebenfigur des dicken Ritters Sir John Falstaff und wünschte ihn sich als Hauptfigur, so heisst es. Shakespeare gehorchte und schrieb eines seiner schwächeren Dramen, «Die lustigen Weiber von Windsor», das allerdings auf der Opernbühne in Vertonungen von Nicolai und Verdi reüssierte.

Nur online: 
Nein