Veranstaltung

10 Jan 2019 - 20:00
Donnerstag 10. Januar 2019 - 20:00
Vortrag. Mit Michael Schaad
Beschreibung: 

Vögel sind – wie alle Lebewesen im ökologischen Gefüge – Teil von Nahrungsketten. Sie fallen Prädatoren zum Opfer, töten und fressen aber auch selbst andere Tiere. In diesem Vortrag wird einerseits die Rolle von Vögeln als Prädatoren beleuchtet, wenn diese also eine Beute zwecks Nahrungserwerbs töten. Dabei wird auch die Frage gestellt, weshalb man der Amsel verzeiht, dass sie ihre Jungen mit Regenwürmern aufzieht, nicht aber der Elster, die ein Amselnest ausräumt. Andererseits wird der Bedeutung von Prädation für das Vorkommen von Tieren und im Besonderen von Vögeln nachgegangen. Dabei sollen auch verschiedene Mythen thematisiert werden. Nicht zuletzt kann Prädation auch zu Konflikten führen im Rahmen des Schutzes gefährdeter Arten oder aufgrund menschlicher Nutzungsinteressen. Auch darauf wird im Vortrag kurz eingegangen.
Mit Michael Schaad, Mitarbeiter Kommunikation, Schweizerische Vogelwarte.
 

Veranstalter: 
Natur-Museum Luzern
Kategorie: 
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02 Jan 2019 - 14:00
Mittwoch 2. Januar 2019 - 14:00
«Natur anfassen». Kinderveranstaltung. Ab 5 Jahren.
Beschreibung: 

Natur anfassen. Spannendes hören und entdecken. Selber werken. Jeden Monat ein neues Thema. Kommen und gehen nach Lust und Laune. Kinder in Begleitung einer erwachsenen Person. Ab 5 Jahren.

 

Veranstalter: 
Natur-Museum Luzern
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Nein
20 Jan 2019 - 11:00
Sonntag 20. Januar 2019 - 11:00
Konzert. Klassik. Werke von Mozart, Haydn, Sibelius. Leitung: John Storgards
Beschreibung: 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-Moll KV 466

Joseph Haydn (1732 – 1809)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 11 D-Dur Hob. XVIII:11

Jean Sibelius (1865 – 1957)
Sinfonie Nr. 6 d-Moll op. 104
Beides sind Klavier-Klassiker, und nur fünf Jahre stehen zwischen Haydns D-Dur-Klavierkonzert und Mozarts d-Moll-Werk. Dennoch scheinen sie Welten zu trennen. Haydn schrieb sein Konzert 1780 – aber wir wissen selbst heute nicht, ob es für den modernen Kielflügel oder für das althergebrachte Cembalo gedacht war. Es ist ein spielfreudiges Konzert, und der Klavierpart stellt durchaus virtuose Ansprüche. Es atmet den Geist der Zeit, ist entsprechend unterhaltsam und – im ungarisch gefärbten Finalsatz – witzig kapriziös. Ganz anders klingt die d-Moll-Welt in Mozarts Klavierkonzert KV 466, das 1785 entstanden ist: Nichts mehr erinnert hier an gefällige Unterhaltung. Im Gegenteil, hier herrschen jene dunkeln, zuweilen gar dramatischen Klänge vor, die Mozart später im «Don Giovanni» und im Requiem wieder aufnehmen sollte. Soloklavier und begleitendes Orchester haben nur selten dieselben Themen und kontrastieren deshalb in zuweilen recht scharfer Form, besonders eklatant im langsamen Mittelsatz. Zwei klassische Klavierkonzerte aus der alten Donaumonarchie, aber was für unterschiedliche musikalische Welten.

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17 Jan 2019 - 19:30
Donnerstag 17. Januar 2019 - 19:30
Konzert. Klassik. Werke von Brahms, Gade, Sibelius. Leitung: John Storgards
Beschreibung: 

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15

Niels Gade (1817 – 1890)
«Hamlet», Konzertouvertüre op. 37

Jean Sibelius (1865 – 1957)
Sinfonie Nr. 6 d-Moll op. 104
Zum zweiten Mal Brahms in dieser Saison – diesmal sein erstes Klavierkonzert. Erste Gedanken und Motive dazu notierte der 23-jährige Brahms unter dem erschütternden Eindruck von Robert Schumanns tragischem Tod, was vor allem dem pathetischen, zuweilen fast aufbegehrerisch-rebellischen Kopfsatz anzuhören ist. Im elegischen langsamen Satz hingegen malte Brahms nach seinen eigenen Worten «ein sanftes Porträt» von Schumanns Gattin Clara. Es war eine heimliche Liebe des jungen Komponisten zur 15 Jahre älteren, berühmten Klaviervirtuosin – eine Liebe, die zwar ein Leben lang anhielt, aber dennoch unerwidert blieb Rudolf Buchbinder ist diesem Werk so eng, so wahlverwandtschaftlich verbunden wie kaum ein anderer Pianist heute. Auch Sibeliusʼ sechste Sinfonie ist immer wieder von verhaltener Klage geprägt, von der Melancholie und Abgeschiedenheit in den finnischen Wäldern, was im Schlusssatz in einen bewegenden Abschied mündet.

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11 Jan 2019 - 11:30
Freitag 11. Januar 2019 - 11:30
Konzert. Klassik. Werke von Mozart, Respighi, Costello, Haydn
Beschreibung: 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Streichquartett G-Dur KV 387

Ottorino Respighi (1879 – 1936)
«Il tramonto» für Sopran und Streichquartett

Elvis Costello (*1954)
3 Lieder aus «The Juliet Letters»

Joseph Haydn (1732 – 1809)
Streichquartett D-Dur op. 76 Nr. 5
 
Einen im eigentlichen Wortsinn klassischen Rahmen bilden in diesem Lunchkonzert je ein Streichquartett von Mozart und Haydn. In beiden Fällen handelt es sich um Meisterwerke dieser damals wohl am höchsten angesehenen kammermusikalischen Gattung. So weit, so gut. Eher Seltenheitswert hingegen hat die Verbindung von Streichquartett mit einer Singstimme. Es ist, als ob hier die Gattung gleichsam fremdgehen würde, und dazu brauchte es die Erfahrungen (und Verlockungen) der italienischen Opernromantik. Ottorino Respighi darf mit einigem Recht als einer ihrer letzten Vertreter gelten. «Il tramonto» besingt den Sonnenuntergang – ein zurückhaltendes, gleichsam episch erzählendes Werk, in dem die Singstimme nicht in divamässiger Manier geführt, sondern gleichberechtigt in die vier Streicherstimmen einverwoben wird. In eine ganz andere Welt führt «The Juliet Letters» von Elvis Costello: Es handelt sich dabei um das vierzehnte Studioalbum des britischen Rocksängers und Songwriters, wobei das ganze Album – eine Seltenheit bei solcher Musik – von einem Streichquartett begleitet wird und Costello es deshalb mit gutem Grund als «a song sequence for string quartet and voice» bezeichnete.

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16 Jan 2019 - 19:30
Mittwoch 16. Januar 2019 - 19:30
Konzert. Klassik. Werke von Brahms, Gade, Sibelius. Leitung: John Storgards
Beschreibung: 

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15

Niels Gade (1817 – 1890)
«Hamlet», Konzertouvertüre op. 37

Jean Sibelius (1865 – 1957)
Sinfonie Nr. 6 d-Moll op. 104
Zum zweiten Mal Brahms in dieser Saison – diesmal sein erstes Klavierkonzert. Erste Gedanken und Motive dazu notierte der 23-jährige Brahms unter dem erschütternden Eindruck von Robert Schumanns tragischem Tod, was vor allem dem pathetischen, zuweilen fast aufbegehrerisch-rebellischen Kopfsatz anzuhören ist. Im elegischen langsamen Satz hingegen malte Brahms nach seinen eigenen Worten «ein sanftes Porträt» von Schumanns Gattin Clara. Es war eine heimliche Liebe des jungen Komponisten zur 15 Jahre älteren, berühmten Klaviervirtuosin – eine Liebe, die zwar ein Leben lang anhielt, aber dennoch unerwidert blieb Rudolf Buchbinder ist diesem Werk so eng, so wahlverwandtschaftlich verbunden wie kaum ein anderer Pianist heute. Auch Sibeliusʼ sechste Sinfonie ist immer wieder von verhaltener Klage geprägt, von der Melancholie und Abgeschiedenheit in den finnischen Wäldern, was im Schlusssatz in einen bewegenden Abschied mündet.

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02 Jan 2019 - 11:00
Mittwoch 2. Januar 2019 - 11:00
Konzert. Klassik. Werke von Berlioz, Rossini, Gounod, Meyerbeer, Cherubini. Leitung: James Gaffigan
Beschreibung: 

Hector Berlioz (1803 – 1869)
«Carnaval romain»

Gioacchino Rossini (1792 – 1868)
Eccomi alfine… Ah! Quel giorno ognor rammento aus der Oper «Semiramide»

Charles Gounod (1818 – 1893)
Walzer aus der Oper «La reine de Saba»

Giacomo Meyerbeer (1791 – 1864)
Nobles Seigneurs, Salut … Une Dame aus der Oper «Les Huguenots»

Charles Gounod
Ballettmusik aus der Oper «Faust»

Gioacchino Rossini
Ouvertüre zur Oper «La gazza ladra»

Luigi Cherubini (1760 – 1842)
Ah, nos peines seront communes, Arie aus der Oper «Médée»

Gioacchino Rossini
Variationen für 2 Violinen, Viola, Violoncello, Klarinette und Orchester F-Dur
Temporale (das Gewitter) aus der Oper «Il barbiere di Siviglia»
O patria! … Tu che accendi questo core, Rezitativ und Arie aus der Oper «Tancredi»
 
Rossini – das ist Italianità pur mit Pauken und Trompeten. Das ist Oper der Superlative mit innigst blühendem Melos, mit halsbrecherischen Koloraturkaskaden und schwindelerregenden Tempoexzessen. Innerhalb von 19 Jahren schrieb Rossini 39 Opern. Jede ein Meisterwerk, die meisten voller Witz, Charme und zuweilen fast überdrehter Ironie, ungemein sinnlich, brillant und virtuos. Hier knallen musikalisch schon mal die Korken. Was also liegt näher als mit einem bunten Strauss von Opernarien Rossinis das neue Jahr zu beginnen? Zudem, die italienische Mezzosopranistin Marianna Pizzolato wird seit ihrem Debüt in der Titelpartie von Rossinis «Tancredi» weltweit als eine der bedeutendsten Rossini-Sängerinnen gefeiert. Und James Gaffigan steuert mit dem Luzerner Sinfonieorchester einige der schönsten Melodien aus Opernballetten bei – und als besonderes Highlight den «Carnaval romain» von Hector Berlioz, eines der meistgespielten Bravourstücke überhaupt.

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01 Jan 2019 - 17:00
Dienstag 1. Januar 2019 - 17:00
Konzert. Klassik. Werke von Berlioz, Rossini, Gounod, Meyerbeer, Cherubini. Leitung: James Gaffigan
Beschreibung: 

Hector Berlioz (1803 – 1869)
«Carnaval romain»

Gioacchino Rossini (1792 – 1868)
Eccomi alfine… Ah! Quel giorno ognor rammento aus der Oper «Semiramide»

Charles Gounod (1818 – 1893)
Walzer aus der Oper «La reine de Saba»

Giacomo Meyerbeer (1791 – 1864)
Nobles Seigneurs, Salut … Une Dame aus der Oper «Les Huguenots»

Charles Gounod
Ballettmusik aus der Oper «Faust»

Gioacchino Rossini
Ouvertüre zur Oper «La gazza ladra»

Luigi Cherubini (1760 – 1842)
Ah, nos peines seront communes, Arie aus der Oper «Médée»

Gioacchino Rossini
Variationen für 2 Violinen, Viola, Violoncello, Klarinette und Orchester F-Dur
Temporale (das Gewitter) aus der Oper «Il barbiere di Siviglia»
O patria! … Tu che accendi questo core, Rezitativ und Arie aus der Oper «Tancredi»
 
Rossini – das ist Italianità pur mit Pauken und Trompeten. Das ist Oper der Superlative mit innigst blühendem Melos, mit halsbrecherischen Koloraturkaskaden und schwindelerregenden Tempoexzessen. Innerhalb von 19 Jahren schrieb Rossini 39 Opern. Jede ein Meisterwerk, die meisten voller Witz, Charme und zuweilen fast überdrehter Ironie, ungemein sinnlich, brillant und virtuos. Hier knallen musikalisch schon mal die Korken. Was also liegt näher als mit einem bunten Strauss von Opernarien Rossinis das neue Jahr zu beginnen? Zudem, die italienische Mezzosopranistin Marianna Pizzolato wird seit ihrem Debüt in der Titelpartie von Rossinis «Tancredi» weltweit als eine der bedeutendsten Rossini-Sängerinnen gefeiert. Und James Gaffigan steuert mit dem Luzerner Sinfonieorchester einige der schönsten Melodien aus Opernballetten bei – und als besonderes Highlight den «Carnaval romain» von Hector Berlioz, eines der meistgespielten Bravourstücke überhaupt.

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10 Jan 2019 - 20:00
Donnerstag 10. Januar 2019 - 20:00
Film. Von Eric Khoo (SIN/J/F 2018)
Beschreibung: 

RAMEN SHOP von Eric Khoo, Singapur/Japan/F, 90 Min., OV/d
Für den jungen Koch Masato ist Ramen mehr als Nudelsuppe: Die Welt der Düfte und Aromen ist seine Leidenschaft und voller Erinnerungen an die jung verstorbene Mutter. Seine Eltern lernten sich in Singapur kennen und eröffneten Jahre später in Japan ihr eigenes Restaurant. Nach dem überraschenden Tod seines Vaters macht sich Masato auf eine kulinarische Reise nach Singapur, um dort die Puzzleteile seiner Familiengeschichte zusammenzusetzen.
 

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29 Jan 2019 - 14:30
Dienstag 29. Januar 2019 - 14:30
Film. Von Hirokazu Kore-eda (J 2015). Cinedolcevita
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